Rauchen bei Erwachsenen

Im Jahr 2013 rauchten in Deutschland etwa 25% der Bevölkerung im Alter von über 18 Jahren – rund 30% der Männer und 20% der Frauen.

Zwischen den Bundesländern bestehen deutliche Unterschiede in den Raucheranteilen. Tendenziell gibt es in den nördlich gelegenen Bundesländern mehr Raucher als in den südlichen.

Die höchsten Raucheranteile unter Männern – über 34% – verzeichnen Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt; die geringsten Anteile mit weniger als 28% finden sich in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und im Saarland. Ähnlich verhält es sich bei den Frauen: Auch hier liegen die Raucheranteile in Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern mit über 23% am höchsten, an vierter Stelle folgt NRW. Mit Abstand am wenigsten Frauen rauchen in Sachsen.

Raucheranteil nach Bundesländern - Männer

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Raucheranteil nach Bundesländern - Frauen

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Das Ausmaß des Rauchens ist nahezu gleichmäßig in vier Häufigkeitsgrade aufgeteilt: Rund 27% der Raucher*innen rauchen nur gelegentlich, etwa 24% rauchen täglich bis zu 10 Zigaretten, rund 21% rauchen über 10 aber unter 20 Zigaretten und 29% rauchen stark, das heißt 20 Zigaretten oder mehr.

Raucheranteile Männer

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Unter anderem ist das Ausmaß des Rauchens altersabhängig. Etwa die Hälfte aller 18- bis 20-jährigen Raucher raucht nur gelegentlich, bei den Raucherinnen sind es sogar 59%. Mit zunehmendem Alter steigt bei beiden Geschlechtern der Anteil der täglichen Raucher, so dass starkes Rauchen am häufigsten unter den älteren Altersgruppen verbreitet ist.

Raucheranteile Frauen

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