Aktuelles aus dem ABNR

Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V.

02.10.2018

In der aktuellen Ausgabe der Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. Nr. 56 stehen zwei Themen im Vordergrund: 1. Die Vermarktung einer neuen Art von E‑Zigaretten, als deren Prototyp 'Juul' gilt. Diese Produkte sind wegen ihrer großen Attraktivität für Jugendliche und ihres hohen Suchtpotentials höchst besorgniserregend. 2) Das Urteil eines niederländischen Gerichtes, das auf Grundlage des WHO‑Rahmenabkommens zur Tabakkontrolle Ausnahmen vom Rauchverbot in öffentlichen Innenräumen für gesetzwidrig erkannt hat.

Rauchen in deutschen Filmen

03.07.2018

Eine Untersuchung des IFT-Nord zur Häufigkeit des Rauchens in Filmen, die für den Deutschen Filmpreis, die Lola, in den Jahren 2016 bis 2018 nominiert worden sind, hat ergeben, dass in 53 der 61 nominierten Filme (87 %) geraucht wurde. In allen 16 Filmen, die ohne Altersbeschränkung von der FSK freigegeben worden sind (FSK-0), wurde geraucht. (Thieme Verlag) Bei Interesse kann der Artikel durch die Geschäftsstelle des ABNR zugesandt werden.

Protestnoten des ABNR und der Dachgesellschaft Sucht gegen Philip Morris Symposium auf dem Hauptstadtkongress 2018

05.06.2018

Erstmals wurde auf einem deutschen Gesundheitskongress einem Tabakkonzern ein Satellitensymposium gestattet. Im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2018 fand ein Satellitensymposium von Philip Morris zum Thema "Tobacco Harm Reduction: Chance für die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten?" Das ABNR sowie der Dachverband Sucht haben hiergegen in Anschreiben an die Veranstalter bzw. Politik sehr deutlich protestiert.

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DGP warnt vor E-Zigaretten und fordert ein Werbeverbot

03.04.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) warnt in einer Pressemitteilung davor, dass Jugendliche, die mit E-Zigaretten experimentieren, mit höherer Wahrscheinlichkeit auch zu Tabakzigaretten greifen. Dies belege eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Um junge Menschen vor Tabaksucht und ihren Folgen zu schützen, fordert die DGP, E-Zigaretten wie Tabakprodukte als gesundheitsgefährdende Suchtmittel zu behandeln. (Pressemitteilung der DGP)

Jahrbuch Sucht 2018

28.03.2018

Ende März hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen das Jahrbuch Sucht 2018 vorgestellt. Die Ergebnisse zum Themenbereich Tabak und E-Zigaretten: Im Jahr 2017 ist der Verbrauch von Zigaretten und Pfeifentabak wieder gestiegen. Der Zigarettenkonsum hat um 1,1 %, der von Pfeifentabak um 28,7 % zugenommen. Rückläufig sind dagegen der Verbrauch von Feinschnitt (- 3,7 %) sowie Zigarren und Zigarillos (- 7,4 %).

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Lungenärzte warnen vor E-Zigaretten

07.02.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat anlässlich ihres Jahreskongresses Anfang Februar auf die Gefahren von E-Zigaretten, Shishas und Heat Sticks aufmerksam gemacht. Sie würden junge Menschen nikotinabhängig machen und den Weg in den Tabakkonsum ebnen. Damit reagiert die DGP auf die Marketingkampagnen der Tabakindustrie, die E-Zigaretten als „gesündere Alternative“ zur Tabakzigarette bewirbt. (idw - Informationsdienst Wissenschaft)

Deutscher Herzbericht 2017

17.01.2018

Am 17. Januar stellte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V. den „Herzbericht 2017“ vor. Herzkrankheiten bleiben in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Ein großer Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist durch den Lebensstil bedingt: Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht sind die entscheidenden Risikofaktoren. (Pressemitteilung DGK)

Stellungnahme des ABNR zur Verdeckung von Warnhinweisen bei Tabakwarenautomaten

25.10.2017

Das ABNR hat sich in einer Stellungnahmen an den Vorsitzenden der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz bzgl. der rechtswidrigen Verdeckung der kombinierten Text-Bild-Warnhinweise bei Tabakwarenautomaten gewandt.

ABNR-Stellungnahme zur Verdeckung von Warnhinweisen bei Tabakwarenautomaten

Aktuelles Positionspapier des ABNR erschienen

10.10.2017

Für die laufende 19. Legislaturperiode hat das Aktionsbündnis Nichtrauchen ein Positionspapier mit konkreten Forderungen und Empfehlungen zur Verbesserung der Tabakprävention vorgelegt. Das Positionspapier benennt Erfordernisse für eine effektive Tabakprävention in Deutschland und richtet sich an die politisch Verantwortlichen.

Positionspapier des Aktionsbündnisses Nichtrauchen (ABNR) zur 19. Legislaturperiode

Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitkreises Rauchen und Gesundheit e.V. 54-2017

28.09.2017

Die Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. Nr. 54- 2017 sind soeben erschienen. Im Vordergrund der Ausgabe stehen neueste Forschungsergebnisse zu E-Zigaretten.

Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitkreises Rauchen und Gesundheit e.V. 53-2017

21.06.2017

Die Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. Nr. 53- 2017 sind soeben erschienen. Sie geben einen kurzen Überblick über die Fortschritte – und Rückschritte - der Tabakprävention im letzten Halbjahr. Im Vordergrund des Ausgabe steht die Auseinandersetzung mit der Tabakkontrollpolitik und der Tabakbranche.

Pressekonferenz zum Welt-Nichtrauchertag 2017 und Verleihung des Rauchfrei-Siegels an den Familienfilm „Auf Augenhöhe"

23.05.2017

„Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Weltnichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe informierten auf einer Pressekonferenz in Berlin über die Auswirkungen und Kosten des Rauchens für den Einzelnen, die Gemeinschaft und die Umwelt. 

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Kritischer Beitrag zur Verzögerung eines Tabakwerbeverbots

30.03.2017

Ein im Februar im Springer Medizin Verlag erschienener Beitrag von Prof. Dr. Robert Loddenkemper (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des ABNR) befasst sich mit der Blockade des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Tabakaußenwerbeverbot und prangert dies als gesundheitspolitischen Skandal an. (Springer Medizin)

Deutsche Herzstiftung appelliert an alle Bundestagsabgeordneten für ein umfassendes gesetzliches Werbeverbot zu stimmen

20.02.2017

Prof. Dr. med. Helmut Gohlke (Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung und stellv. Vorsitzender des ABNR) verweist in einer Pressemitteilung vom 20.02.2017 auf den Widerstand aus Teilen der CDU und CSU gegen ein solches Gesetz. Sein kritischer Beitrag zu dieser Blockadehaltung in der Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE wurde mit einem offiziellen Schreiben an 503 Bundestagsabgeordnete der Fraktionen der CDU/CSU und SPD geschickt. Näheres in der Pressemitteilung der Herzstiftung.

Gesundheitsorganisationen mahnen Tabakaußenwerbeverbot an

23.01.2017

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes, der ein Tabakaußenwerbeverbot ab 2020 vorsieht, wurde bereits im April 2016 vom Bundeskabinett beschlossen und im Juni im Bundesrat beraten. Nach ursprünglicher Planung hätte er im Herbst 2016 in die parlamentarische Beratung des Bundestages eingebracht werden sollen. Dies ist allerdings bis heute nicht geschehen.

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Debatte um Schaden und Nutzen von E-Zigaretten und E-Shishas

23.01.2017

Ein Beitrag im Ärzteblatt von Katrin Schaller und Dr. Ute Mons (Deutsches Krebsforschungszentrum) beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen bzgl. Schaden und Nutzen von E-Inhalationsprodukten: Entwöhnungsexperten sehen das Potenzial von E-Zigaretten, die Gesundheitsbelastung der Raucher deutlich zu senken, während Vertreter aus dem Bereich öffentliche Gesundheit in E-Zigaretten auch ein gesundheitlich bedenkliches Lifestyleprodukt sehen, mit dem neue Probleme auf die Gesellschaft zukommen. Der Beitrag im Ärzteblatt kann hier heruntergeladen werden: LINK

Neue Mitgliedsorganisationen im ABNR

10.01.2017

Das ABNR hat 2016/2017 vier neue Mitgliedsorganisationen aufgenommen. Dazu gehören die Bundeszahnärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V., die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. Damit ist das ABNR auf insgesamt 15 Mitglieder angewachsen. Eine Übersicht der Mitgliedsorganisationen finden Sie hier.

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