News national

Höhere Steuern auf gesundheitsschädigende Produkte

01.04.2026

Die Expertenkommission für die Reform der gesetzlichen Krankenkassen hat am 30. März ihren ersten Bericht veröffentlicht. Mehr als 1700 Vorschläge aus dem Gesundheitswesen wurden bewertet. Ein Maßnahmepaket beinhaltet den Vorschlag der höheren Besteuerung von Tabak, Spirituosen sowie die Einführung einer Zuckersteuer auf sogenannte Softdrinks. Dies soll beitragen, den Konsum  gesundheitsschädigender Produkte in der Bevölkerung zu reduzieren. 

1. Deutscher Präventionsgipfel in Berlin

05.03.2026

Unter dem Motto "Mehr gesunde Lebensjahre und weniger Kosten durch umfassende Präventionspolitik" veranstaltete der AOK-Bundesverband am 05. März 2026 den 1. Deutschen Präventionsgipfel. Dr. Dundo Aurel Weiler, Direktor für Prävention und Gesundheitsförderung bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), betonte: Wenn Deutschland in der Gruppe der europäischen Länder mit einer erfolgreichen Präventionspolitik mitspielen will, bedarf es der Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen, um den Konsum von Tabak und Alkohol in Deutschland signifikant zu senken und eine gesündere Ernährungsweise sowie mehr Bewegung im Alltag der Bevölkerung zu etablieren.     

ZDF heute-show-spezial

22.08.2025

Unter dem Motto "Rauchst Du noch oder dampfst du schon" widmet sich die Sendung dem Thema Rauchen und der wachsenden Bedeutung von E-Zigaretten in Deutschland. Zu Wort kommen z. B. Kinder, Jugendliche, Konsument*innen, Gesundheitsexpert*innen und die herstellende Industrie. Ratlos lässt uns die Zielstrebigkeit, mit der Politiker*innen der Einladung von Philip Morris zum Sommerfest folgten, zurück! Das "Und tschüss" von Mario Basler, der die Sendung gleich nach dem Intro abschaltet ist hingegen kaum eine Überraschung. Aber sehen Sie selbst: heute-show-spezial vom 15.8.2025. 

Anspruch auf Medikamente zum Rauchstopp für GKV-Versicherte

22.08.2025

Gesetzlich Versicherte mit schwerer Tabakabhängigkeit, die an einem evidenzbasierten Programm zur Tabakentwöhnung teilnehmen, können jetzt unterstützend Arzneimittel erhalten. Verordnungsfähig sind Arzneimittel mit den Wirkstoffen Nicotin und Vareniclin. Von einer schweren Tabakabhängigkeit ist auszugehen, wenn der Rauchstopp trotz bestehender Risikokonstellationen wie COPD/Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht gelingt oder wenn der Wert des Fagerströmtests für Zigarettenabhängigkeit bei mindestens 6 liegt.


G-BA definiert Details des neuen Leistungsanspruchs auf Arzneimittel zur Tabakentwöhnung

15.05.2025

Laut Beschluss des G-BA können gesetzlich Versicherte, die unter einer schweren Tabakabhängigkeit leiden und an einem evidenzbasierten Programm zur Tabakentwöhnung teilnehmen, künftig unterstützend auch Arzneimittel mit den Wirkstoffen Nicotin und Vareniclin, da sie nachweislich dabei unterstützen, rauchfrei zu werden. Der Beschluss des G-BA tritt erst nach rechtlicher Prüfung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Kraft.

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