News national

Länder fordern Rauchverbot im Auto

01.10.2019

Die Länder Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein fordern ein Rauchverbot im Auto, wenn Schwangere und Kinder mitfahren. Der Gesetzesantrag, der am 20. September in die Plenarsitzung des Bundesrates eingebracht wurde, sieht eine Änderung im Bundesnichtraucherschutzgesetz vor, die das Rauchen in geschlossenen Fahrzeugen in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren untersagt. Im Falle eines Verstoßes soll ein Bußgeld von 500 bis 3.000 Euro verhängt werden.

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Juul darf in Deutschland bis auf weiteres keine Kartuschen mehr verkaufen

23.09.2019

Der Juul-Konkurrent Niko Liquids hatte vor dem Düsseldorfer Landgericht aufgrund einer möglichen Verletzung der Kennzeichnungspflichten eine einstweilige Verfügung erwirkt. Damit ist es Juul vorerst untersagt, seine „Pods“ zu verkaufen. Juul hat angekündigt, gegen die Entscheidung des Gerichts vorzugehen. (Spiegel online, Zeit online)

Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland

12.09.2019

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Mitte September 2019 die zentralen Ergebnisse zum „Rauchverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland“ aus dem Alkoholsurvey 2018 veröffentlicht. Danach ist der Anteil rauchender Jugendlicher rückläufig, während der Anteil Jugendlicher, die noch nie geraucht haben, im Jahr 2018 so hoch war, wie nie zuvor. (Pressemitteilung, Forschungsbericht)

Umweltverschmutzung durch Zigarettenkippen

14.08.2019

Durch weggeworfene Kippen wird die Umwelt mit krebserregenden Chemikalien und Schwermetallen belastet – insbesondere Kinder auf Spielplätzen werden so gefährdet. Die Deutsche Umwelthilfe fordert daher abschreckendere Bußgelder, konsequente Kontrollen und ein bundeseinheitliches Rauchverbot auf Spielplätzen. (Pressemitteilung) Es gibt verschiedene Ansätze zu einer möglichen Lösung des Müllproblems durch Zigarettenkippen.

 

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NABU fordert generelles Rauchverbot an Stränden

05.08.2019

Bisher ist es in Deutschland einzig und allein auf Föhr an drei Stränden verboten zu rauchen, an allen anderen Stränden der Nord- und Ostsee ist es weiterhin erlaubt. Da zu viele Kippen am Strand liegen bleiben und ihre Schadstoffe in die Umwelt entweichen, fordert der Naturschutzbund die Einrichtung von festen Raucherzonen bei einem grundsätzlichen Verbot, ähnlich der Regelung an Bahnhöfen. (NDR)

Bundeskanzlerin spricht sich für Tabakwerbeverbot aus

27.06.2019

Angela Merkel hat sich in der Regierungsbefragung am 26. Juni 2019 zu einem Tabakwerbeverbot bekannt und in Aussicht gestellt, dass die Regierung bis Jahresende eine Haltung dazu finden werde. Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) hatte die Kanzlerin im Hinblick auf die immer noch zulässige Plakatwerbung gefragt, wann in Deutschland endlich der Prävention Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen eingeräumt würde? Ausschnitt aus der Fragestunde

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ECToH 2020

18.06.2019

Vom 19. bis 22. Februar 2020 findet die 8th European Conference on Tobacco or Health (ECToH) in Berlin statt. Diese wird organisiert von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) in Zusammenarbeit mit der Association of European Cancer Leagues (ECL).

Nähere Informationen im Save the Date Flyer und auf der Website der ECToH 

Hamburg: Strengere Regeln für Shisha-Bars

10.06.2019

Seit 8. Juni 2019 gilt das Hamburgische Gesetz zum Schutz vor gesundheitlichen Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid in Shisha-Einrichtungen. Dieses soll Besucher von Shisha-Bars in Hamburg besser vor möglichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen schützen. Damit ist Hamburg das erste Bundesland mit einer gesetzlichen Regelung zu Shisha-Bars. Betreiber müssen künftig ihre Bars mit technischen Schutzvorrichtungen und Warngeräten ausrüsten und die Funktion der Anlagen jährlich nachweisen. (hamburg.de)

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Neuer Bußgeldkatalog für NRW

06.06.2019

Der neue Bußgeldkatalog empfiehlt u.a. deutlich höhere Strafen (bis zu 100 Euro) für achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Bindend ist der Bußgeld- und Verwarnkatalog allerdings nicht, die Kommunen dürfen weiterhin selbst entscheiden, welche Beträge sie fordern wollen. (WDR)

Weltnichtrauchertag 2019

28.05.2019

„Du kannst das Risiko ignorieren. Deine Lunge nicht. Sag nein zum Rauchen und Dampfen!“ – lautet in Deutschland das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertags am 31. Mai. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe informierten auf einer Pressekonferenz am 28. Mai über die gesundheitlichen Folgen des Konsums von klassischen Tabakprodukten, Tabakerhitzern und E-Zigaretten. Experten forderten die Bundesregierung dazu auf, längst überfällige Maßnahmen zur Tabakprävention umzusetzen und auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer umfassend gesundheitspolitisch zu regulieren.

Pressemitteilung zum Weltnichtrauchertag 2019

Rauchfrei-Siegel 2019 für „Rocca verändert die Welt“

28.05.2019

Rauchen verursacht Krebs, schädigt die Lungen und schadet der Gesundheit auf vielfältige Weise. Dennoch sind Rauchszenen in deutschen Film- und Fernsehproduktionen häufig zu sehen. Dass es auch ohne Qualm geht, beweist der Film „Rocca verändert die Welt“, der den diesjährigen Deutschen Filmpreis in der Kategorie „bester Kinderfilm“ erhielt. Dieser verzichtet bewusst auf rauchende Charaktere und hat somit Vorbildfunktion – insbesondere für junge Menschen. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Weltnichtrauchertag am 28.5.2019 verlieh die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) das Rauchfrei-Siegel 2019. 

Pressemitteilung zur Verleihung des Rauchfrei-Siegels 2019

Ärzte fordern, Kinder und Schwangere besser vor Zigaretten und E-Zigaretten zu schützen

27.05.2019

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und die Deutsche Lungenstiftung (DLS) forderten in einer Pressemitteilung, Schwangere und Kinder besser vor Zigaretten und E-Zigaretten zu schützen. Dazu gehöre eine bessere Aufklärung über die schädlichen Auswirkungen, auch von E-Zigaretten, bessere Hilfsangebote zum Rauchstopp, sowie weitreichende Werbeverbote und Rauchverbote in geschlossenen Räumen und PKWs die jeweils beide Produktgruppen einschließen.

Jahrbuch Sucht 2019 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen

18.04.2019

Das Jahrbuch Sucht 2019 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) liefert aktuelle Zahlen, Fakten und Trends zum Konsum legaler und illegaler Drogen sowie zu abhängigem Verhalten. Die legalen Drogen Alkohol und Tabak sind demnach nach wie vor für den größten Teil der Suchtproblematik in Deutschland verantwortlich. Daher fordert die DHS erneut effektive Präventionsmaßnahmen wie Preiserhöhungen, Angebotsreduzierung und eine Beschränkung der Werbung für diese Produkte. Pressemitteilung

Neues Gesetz gegen Tabakschmuggel

15.04.2019

Der Bundesrat hat am 12. April über ein neues Gesetz zur Bekämpfung von Tabakschmuggel entschieden. Demzufolge tragen Zigarettenschachteln künftig ein neues Sicherheitslabel, das ihre europaweite Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Für Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen gelten die EU-Vorgaben ab 20. Mai 2019, für sonstige Tabakerzeugnisse erst ab 20. Mai 2024. (Bundesrat)

NRW forciert Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren

21.03.2019

Die NRW-Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen haben geschlossen einen Antrag in den Landtag eingebracht, der die Landesregierung anweist, die Initiative für das Rauchverbot in den Bundesrat zu tragen.

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Keine Werbung für Tabak- und E-Inhalationsprodukte

06.02.2019

Nach dem Wechsel im Parteivorsitz der CDU kommt neue Bewegung in die Diskussion um ein Tabakaußenwerbeverbot. Die Fraktionen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und LINKE hatten im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf bzw. einen Antrag zum Tabakwerbeverbot in die parlamentarische Beratung eingebracht. Nun ist die Union unter Zugzwang einen eigenen Gesetzentwurf vorzulegen. In einer aktuellen Stellungnahmen zur Neuregelung das Tabakwerbeverbots, fordert das ABNR die Regierungsfraktionen dazu auf, ergänzend zu den bisherigen Beschränkungen ein Außenwerbeverbot, ein Werbeverbot im Kino sowie ein Promotions- und Sponsoringverbot einzuführen, das für herkömmliche Tabakprodukte, E-Zigaretten, Tabakerhitzer und sonstige neue E-Inhalationsprodukte gleichermaßen gelten soll.

Stellungnahme des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. zur geplanten Neuregelung des Tabakwerbeverbotes in Deutschland

Juul in Deutschland

05.02.2019

Die aufgrund ihres sehr hohen Nikotingehalts umstrittene und unter Jugendlichen in den USA sehr beliebte E-Zigarette Juul ist seit einigen Wochen auch in Deutschland erhältlich. Die deutsche Version hat aufgrund der gesetzlichen Vorgaben in der EU allerdings einen deutlich geringeren Nikotingehalt als die US-amerikanische. (Spiegel, Ärzteblatt)

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16. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle

17.12.2018

Am 12. und 13. Dezember 2018 fand die jährlich vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Kooperation mit dem ABNR durchgeführte Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle in Heidelberg statt. Nähere Informationen in der Pressemitteilung und auf der Homepage des DKFZ – hier können in Kürze auch die Vorträge abgerufen werden.

Studie zur Wirkung von E-Zigaretten-Werbung auf Jugendliche

29.11.2018

Eine Studie von Reiner Hanewinkel, Julia Hansen und Matthis Morgenstern, die Ende November von der European Respiratory Society (ERS) veröffentlicht wurde, konnte feststellen, dass Jugendliche in Deutschland in großen Zahlen E-Zigaretten-Werbung ausgesetzt sind und dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Werbung und dem Konsumverhalten besteht. Die Autoren fordern daher ein absolutes Werbeverbot für alle Tabakprodukte, einschließlich E-Zigaretten und Tabakerhitzern. (ERS, Ärztezeitung)

Ökonomische Schäden durch Rauchen höher als bisher angenommen

08.11.2018

Wirtschaftswissenschaftler Tobias Effertz aus Hamburg hat neu berechnet, dass das Rauchen die deutsche Gesellschaft rund 97 Milliarden Euro jährlich kostet, statt wie bisher angenommen etwa 80 Milliarden. Dabei entfalle knapp ein Drittel auf direkte Kosten (z.B. Behandlung, Pflege, Reha) und zwei Drittel auf indirekte Kosten (Produktionsausfälle durch Krankschreibungen, Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsminderung). (Wallstreet)

Gesundheitsministerkonferenz fordert Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige mitfahren

25.10.2018

Ein Antrag auf ein bundesweites Rauchverbot im Auto bei Fahrten mit Kindern wurde in der Gesundheitsministerkonferenz der Länder mit 14 Stimmen und 2 Enthaltungen angenommen und soll nun zeitnah von der Bundesregierung umgesetzt werden. (Ärzteblatt) Die Bundesärztekammer unterstützt den Beschluss. (Bundesärztekammer)

3,6 % weniger Zigaretten im 3. Quartal 2018 als im Vorjahr versteuert

16.10.2018

Laut Statistischem Bundesamt wurden in Deutschland im vergangenen Quartal 3,6 % weniger Zigaretten versteuert als im gleichen Zeitraum 2017. Auch die Absatzmengen anderer Tabakprodukte gingen zurück: bei Pfeifentabak, der auch Wasserpfeifentabak und neuartige Pfeifentabakprodukte beinhaltet, ebenfalls um 3,6%, und bei Zigarren und Zigarillos sogar um 6%. Einzig bei Tabakfeinschnitt gab es einen leichten Anstieg um 0,2 %. (Destatis)

Bundesregierung vertagt Neukategorisierung von Tabakerhitzern

15.10.2018

Auf eine Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion hat die Bundesregierung geantwortet, dass keine Steuer-Reklassifizierungen für Tabakerhitzer geplant seien. Man werde darüber nicht gesondert entscheiden, sondern auf EU-weite Beschlüsse warten. (Antwort der Bundesregierung)

Berlin: Verschärfung des Rauchverbots geplant

13.09.2018

Die rot-rot-grüne Landesregierung will im Herbst dem Parlament einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Berliner Landesnichtraucherschutzgesetzes vorlegen. Neben einem Rauchverbot auf Spielplätzen und vor Kliniken sollen künftig auch E-Zigaretten, Tabakerhitzer und E-Wasserpfeifen überall dort verboten sein, wo dies für herkömmliche Zigaretten gilt. (Ärztezeitung)

Vermeidbare Risikofaktoren verursachen 37 Prozent aller Krebsfälle

05.09.2018

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben erstmals für Deutschland ermittelt, wie viele Krebsfälle auf potenziell vermeidbare Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht oder Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Diese Berechnungen sollen Politik und Medizin Anhaltspunkte dafür geben, wie das Potenzial der Krebsprävention effizienter genutzt werden kann. (Pressemitteilung DKFZ)

Tabakkonsum bei 11- bis 17-Jährigen – KiGGS-Welle 2

10.07.2018

Auf Basis der Daten aus der zweiten Folgebefragung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2) wurden der Tabak- und Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen (11 bis 17 Jahre) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass 7,2 % der 11- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen mindestens gelegentlich rauchen, 3,7 % davon rauchen täglich. Anhand der bisherigen KiGGS-Erhebungswellen zeigt sich beim Tabakkonsum ein sehr deutlicher Rückgang (KiGGS-Basiserhebung 21,4 %, KiGGS Welle 1 12,4 %). Journal of Health Monitoring, S. 23-43

Bundestagsabgeordnete fordern Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren

02.07.2018

In einer fraktionsübergreifenden Erklärung fordern Abgeordnete von SPD, CDU/CSU und Grünen eine gesetzliche Regelung für ein Rauchverbot in Autos, in denen Kinder mitfahren. Wer im Auto rauche, gefährde auch die Gesundheit der Mitfahrenden, insbesondere der Kinder. 

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Grüne legen Gesetzentwurf für Tabakwerbeverbot vor

11.06.2018

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen Gesetzentwurf zu einem Verbot für Tabakwerbung auf Plakaten und im Kino eingebracht. Dieser wurde zusammen mit einem Antrag der Fraktion DIE LINKE  zur Schaffung eines umfassenden Tabakwerbeverbots am 7. Juni in erster Lesung im Plenum des Bundestages behandelt. 

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Bundesärztekammer fordert ein Verbot von Tabakaußenwerbung

30.05.2018

Anlässlich des Weltnichtrauchertages hat auch die Bundesärztekammer in einer Pressemitteilung zum Schutz der Bevölkerung ein Verbot der Tabakaußenwerbung gefordert. Ein Tabakwerbeverbot sei eine gezielte Präventionsmaßnahme, mit der tabakbedingte Erkrankungen eingedämmt werden könnten. (Pressemitteilung

Weltnichtrauchertag 31. Mai 2018

18.04.2018

Der diesjährige Weltnichtrauchertag richtet den Blick auf den Einfluss des Rauchens auf Herz-Kreislauferkrankungen. Das Motto »PASS AUF, AN WEN DU DEIN HERZ VERLIERST!« nimmt darüber hinaus Bezug auf die Gefahr, von Zigaretten, sonstigen Tabakprodukten oder neuartigen Nikotinprodukten abhängig zu werden und nicht mehr davon loszukommen. Kostenlose Informationsmaterialien finden Sie unter www.weltnichtrauchertag.de.

Studie: E-Zigaretten können Jugendliche zum Rauchen von Tabakzigaretten anregen

09.04.2018

Zu diesem Ergebnis kommt eine Anfang April 2018 im Deutschen Ärzteblatt erschienene Studie. Demnach griffen Jugendliche mit E-Zigarettenerfahrung eher zur Tabakzigarette als Jugendliche ohne vorherige Erfahrungen mit E-Zigaretten. 

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Tabakkonsum soziökonomisch sehr ungleich verteilt

09.04.2018

Laut der repräsentativen DEBRA-Studie “Deutsche Befragung zum Rauchverhalten" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf rauchen 42 Prozent aller über 14-jährigen Deutschen, die keinen Schulabschluss haben, während dies nur 20 Prozent bei Menschen mit Abitur sind. 

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Landgericht Berlin: Steckkarten dürfen Warnhinweise auf Zigarettenschachteln im Ladenregal verdecken

21.03.2018

Dies entschied die Zivilkammer 16 des Landgerichts Berlin in einem am 20. März verkündeten Urteil. Damit wurde eine Unterlassungsklage des Bundesverbandes Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände abgewiesen. Aus der maßgeblichen Tabakerzeugnis-Verordnung ergebe sich nicht klar, ob sie auch für sog. Verkaufsmodalitäten gelte – so die Begründung. Der klagende Bundesverband kann innerhalb eines Monats Berufung beim Kammergericht einlegen. (Pressemitteilung)

KiGGS Welle 2 – Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

19.03.2018

Im Rahmen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wird seit der Basiserhebung (2003 - 2006) kontinuierlich das Rauchverhalten im Jugendalter untersucht. Seit der ersten Erhebung ist der Anteil der 11- bis 17-Jährigen, die rauchen, von 21,4% auf 12,4% (2009–2012) und schließlich auf 7,2% (2014–2017) zurückgegangen. Jedoch steigt mit zunehmendem Alter der Anteil der Jugendlichen die rauchen. Die Autoren konstatieren trotz dieser erfreulichen Entwicklung Verbesserungspotential bei der Besteuerung von Tabakprodukten und Werbeverboten. (Journal of Health Monitoring)

"Besser Ohne" - neues kostenloses E-Book zur Raucherprävention

06.03.2018

Die Zielgruppe des interaktiven Mediums sind Jugendliche, daher ist es speziell an die Nutzung mit Smartphones und Tablets angepasst und arbeitet mit Audiodateien, Videos, Bildern und Animationen. Es ist mehrsprachig verfügbar, um besonders auch jugendliche Flüchtlinge anzusprechen. (www.besserohne.com)

Trends des Tabak- und Alkoholkonsums über 65 Jahre in Deutschland

14.02.2018

Der im Thieme Verlag erschienene Forschungsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Tabakkonsum in Deutschland von 1950 bis 1972 anstieg und bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes 2014 überwiegend mit 1,2–6,9 Prozentpunkten pro Jahr sank. Der Alkoholkonsum stieg bis zum Jahr 1974 an und sank danach mit 1,0 Prozentpunkten jährlich bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes. Die Autoren erklären die Befunde u. a. mit Gesetzesänderungen, die zu Änderungen sozialer Normen zum Konsum geführt haben. Nach Einführung einzelner gesetzlicher Regelungen war eine beschleunigtes Absinken des Tabakrauchens beobachtbar. Die Tabak- und Alkoholkonsummengen in Deutschland seien dennoch im internationalen Vergleich nach wie vor hoch. (Originalarbeit)

Rauchen in Oscar- und Lola-nominierten Filmen

09.01.2018

Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) hat die in den Jahren 2016 und 2017 für den Oscar und den Deutschen Filmpreis (Lola) nominierten Filme danach analysiert, ob geraucht wurde. Während in 64 Prozent der für den Oscar nominierten Filmen geraucht wurde, waren dies bei den für die Lola nominierten 85 Prozent. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind Ende 2017 in der Zeitschrift SUCHT erschienen. Die Originalarbeit kann über die Geschäftsstelle des ABNR () bezogen werden.

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