News international

USA: Zahlen zur E-Zigaretten-Nutzung unter Jugendlichen

12.02.2019

Im Jahr 2018 hat sich die Zahl der Jugendlichen E-Zigaretten-Nutzer in den USA erheblich gesteigert. Auf Basis einer Umfrage unter 13.850 Jugendlichen leitete eine kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie die folgende Entwicklungen ab: Der Nikotinkonsum unter Jugendlichen stieg insgesamt um über 5% an, von 23,7% in 2017 auf 28,9% in 2018. Speziell der Nikotinkonsum durch E-Zigaretten wuchs je nach Altersgruppe um 2,6% (8. Klasse) bis 10% (12. Klasse) an. Daraus ergibt sich für 2018 hochgerechnet eine Zahl von 1,3 Millionen mehr jugendlichen E-Zigaretten-Konsumenten als im Vorjahr.

Ein großer Anteil dieses alarmierenden Trends wird der Marke "Juul" zugeschrieben. Eine Studie von Donna M. Vallone et al. befragte fast 15.000 15-34 Jährige zu diesem Produkt. Das Ergebnis: In den Altersgruppen 15-17 und 18-21 wird Juul am häufigsten genutzt. (Tobacco Control)

ERS Task Force Report

06.02.2019

Die European Respiratory Society (ERS) veröffentlichte im November den Bericht einer Task Force, die den Auftrag hatte, den derzeitigen Forschungsstand zum Thema E-Zigaretten zusammenzutragen und zu analysieren und daraus eine Evaluation für verschiedene Interessengruppen zu formulieren.

Electronic cigarettes: a task force report from the European Respiratory Society

Österreich: Jugendschutz und Volksbegehren

15.01.2019

In Österreich gilt seit dem 1. Januar das im Frühjahr 2018 beschlossene einheitliche Jugendschutzgesetz. Die Änderungen beinhalten neue verlängerte Ausgehzeiten sowie ein absolutes Rauchverbot für Unter-18-Jährige, welches auch für E-Zigaretten und E-Shishas gilt. (Mein Bezirk

Im Hinblick auf das Volksbegehren "Don't Smoke" gab es allerdings noch keine Beschlüsse. Zwar wurden in der Abstimmungswoche Anfang Oktober 881.569 Stimmen erreicht, jedoch liegt diese Zahl knapp unter der als benötigt festgelegten Grenze von 900.000 Stimmen. Als das Thema am 11. Dezember im Nationalrat behandelt wurde positionierte die Regierung sich weiterhin strikt gegen die Einführung eines absoluten Rauchverbotes in der Gastronomie und wies auch die Forderung der Opposition nach einer Volksabstimmung zurück. Für Empörung sorgte die Abwesenheit von Kanzler Kurz und Vize-Kanzler Strache. Die Debatte wird seither im Gesundheitsausschuss, dem das Volksbegehren zugeordnet ist, weitergeführt. (Salzburger NachrichtenORF, Vienna)

Altria investiert in Juul und Cannabis

15.01.2019

Die Altria-Gruppe, Heimatkonzern der Tabakmarke Marlboro, hat 35% der E-Zigaretten-Marke Juul gekauft. Für die Beteiligung zahlt Altria 12,8 Milliarden US-Dollar. Das Startup-Unternehmen Juul hatte sich bisher immer als Gegenspieler zu großen Tabakfirmen positioniert und sein Produkt als Chance zum Rauchstopp vermarktet. Diese Strategie wird durch den Zusammenschluss noch unglaubwürdiger. Die Food and Drug Administration (FDA) in den USA beschuldigt beide Unternehmen mit ihrem Vertrag von ihren Zusagen im Kampf gegen das Rauchen unter Jugendlichen abzuweichen und lud aus diesem Grund zu einem erneuten Treffen ein. (FAZ, SF Chronicle

Außerdem hat Altria Aktien im Wert von 1,8 Milliarden Dollar des kanadischen Cannabis-Produzenten Cronus gekauft und erwirbt damit 45 Prozent des Unternehmens. Anbau und Verkauf von Marihuana sind in Kanada seit Oktober 2018 legalisiert. Damit steigt der erste große Tabakkonzern in das boomende Cannabis-Geschäft ein. (WirtschaftsWoche)

Korea: neues Hybridprodukt kombiniert Technik aus E-Zigaretten und Tabakerhitzern

08.01.2019

KT&G (Korea Tobacco & Ginseng Corporation) stellte im Dezember 2018 ihr neues Produkt „lil Hybrid“ vor. Es ist ein Hybrid aus E-Zigarette und Tabakerhitzer und verwendet Liquids sowie Tabak-Sticks gleichzeitig. Das Aerosol aus dem Liquid werde beim Einatmen durch den Tabak gezogen, daher sei der Geschmack besser und der „Dampf“ vollmundiger als bei klassischen E-Zigaretten. „lil Hybrid“ wird ab Mitte Dezember in drei Flagship Stores in Seoul verkauft. (Korea Herald)

Niederlande: Klage gegen die Tabakindustrie zurückgewiesen

10.12.2018

Die niederländische Krebshilfe (KWF) hat zusammen mit 60 Nebenklägern die vier größten Unternehmen der Tabakindustrie (PMI, BAT, Imperial, Japan Tobacco) verklagt. Die Vorwürfe umfassten unter anderem gefährliche Körperverletzung, Totschlag und Dokumentenfälschung. Am 6. Dezember hat der Gerichtshof in Den Haag die Klage nun zurückgewiesen. Im Urteil wurde aber festgehalten, dass die Tabakindustrie zugunsten von finanziellem Profit wissentlich eine schädliches und suchterzeugendes Produkt herstelle und dass die Eliminierung allen Rauchens von höchster Wichtigkeit sei. (Action on Smoking and Health, KWF)

USA: Jugendliche E-Zigaretten-Nutzer rauchen mehr herkömmliche Zigaretten

10.12.2018

Eine Studie von Jessica Barrington-Trimis et al. untersuchte die Auswirkungen von E-Zigaretten auf das Rauchverhalten von Jugendlichen. Sie stellte fest, dass Jugendliche die E-Zigaretten ausprobieren, mit größerer Wahrscheinlichkeit auch zu langfristigen Konsumenten werden – sowohl von E-Zigaretten als auch von herkömmlichen Zigaretten. Daher müsse die Nutzung beider Produkte durch Jugendliche stärker kontrolliert und reduziert werden. (PediatricsReuters)

Schweiz: Bundesrat legt neuen Entwurf zum Tabakproduktegesetz vor

04.12.2018

Am 30. November hat der Schweizer Bundesrat eine zweite Vorlage zum Tabakproduktegesetz an das Parlament überwiesen. Sie sieht vor, das Mindestalter für den Erwerb von Tabakprodukten in allen Kantonen auf 18 Jahre festzulegen und speziell an Minderjährige gerichtete Tabakwerbung komplett zu verbieten. E-Zigaretten und Tabakerhitzer sollen – ebenso wie Snus – legalisiert, aber gleichzeitig dem geltenden Nichtraucherschutzgesetz unterworfen werden. Der erste Gesetzentwurf zur Neuregulierung war 2016 zurückgewiesen worden. (Bundesamt für GesundheitSRF)

Anstieg des E-Zigaretten-Konsums in der EU

29.11.2018

Eine im November in der Zeitschrift "Preventive Medicine" veröffentlichte Studie zeigt einen leichten Anstieg der E-Zigaretten-Nutzung in den 28 EU-Mitgliedsstaaten während der Jahre 2014-2017. Die Anzahl regelmäßiger Konsumenten stieg in der EU-Bevölkerung von 1,5% im Jahr 2014 auf 1,8% in 2017. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass es zum Ende der Messung 63 Millionen EU-Bürger gab, die E-Zigaretten ausprobiert hatten und 7,6 Milllionen, die sie regelmäßig nutzen. Die Zahen variieren stark in den verschiedenen Mitgliedstaaten – daraus kann geschlossen werden, dass die regionalen Gesetze und Regulierungen Einfluss auf die Popularität haben.

Aromakapseln in Zigarettenfiltern auf dem Vormarsch

06.11.2018

In den letzten Jahren ist die Verbreitung von geschmacksverändernden Kapseln in Zigarettenfiltern angestiegen, das belegen zwei neue Veröffentlichungen in Tobacco Control. Der Verkauf erfolgt in immer mehr Ländern weltweit und die Marktanteile steigen stetig an (Studie 1). Besonders beliebt ist das Produkt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Studie 2).

Vitamine in E-Zigaretten

06.11.2018

Ein neuer Trend aus den USA scheint auch hierzulande Fuß zu fassen: mehrere Anbieter vermarkten sogenannte Vitamin-E-Zigaretten. Sie werden entweder als mit Vitaminen angereicherte Liquids oder als Einweg-Produkte angeboten. Derzeit ist nichts über mögliche gesundheitliche Gefahren des Inhalierens von erhitzten Vitaminen bekannt. (Scientific American)

UK: Public Health Empfehlung neuer Tabakprodukte unter Medizinern umstritten

06.11.2018

Eine Umfrage in Großbritannien ergab, dass etwa ein Drittel aller Mediziner E-Zigaretten und Tabakerhitzer nicht zur Rauchentwöhnung empfehlen würden, obwohl Public Health England dies ausdrücklich tut. In der Folge sollen nun die Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mediziner zu diesem Thema verbessert werden, um den Skeptikern ihre Zweifel zu nehmen und sie für die offizielle Empfehlung zu gewinnen. (Telegraph)

WHO: Rauchen schadet auch der Umwelt

25.10.2018

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erstmals einen Bericht über die schädlichen Umweltfolgen der Tabakindustrie veröffentlicht. Tabakherstellung und -konsum verursachen laut dem Bericht 0,2% des weltweiten Ausstoßes von klimaschädlichen Emissionen - d.h. 84 Mio. Tonnen CO2 im Jahr - und verschärfen somit signifikant den Klimawandel. Zudem würden bei der Produktion 22 Mrd. Tonnen Wasser verbraucht und es entstünden 25 Mio. Tonnen Abfälle, die wiederum die Umwelt, insbesondere Wasserquellen, vergiften. Der Großteil der Tabakherstellung und -verarbeitung findet in Entwicklungsländern statt und verbraucht somit Ressourcen der am wenigsten geschützten Menschen. (SpiegelDeutschlandfunkWHO-Pressemeldung)

WHO für strenge Regulierung von E-Zigaretten

08.10.2018

Auf dem Treffen der WHO-Anti-Tabak-Konvention in Genf fordert die Vorsitzende Vera Luiza da Costa e Silva eine strengere Regulierung oder sogar ein Verbot der neuen Tabakprodukte. Örtliche Rauchverbote müssten für sie ebenso gelten wie für herkömmliche Zigaretten und insbesondere junge Menschen müssten vor Werbung für diese Produkte geschützt werden. (Ärztezeitung)

USA: FDA prüft Verbot von aromatisierten E-Zigaretten und stellt E-Zigaretten-Herstellern ein Ultimatum

17.09.2018

Da es Anzeichen dafür gebe, dass der Konsum von E-Zigaretten unter Jugendlichen das Ausmaß einer Epidemie annehme, werde die sofortige Entfernung dieser Produkte vom Markt geprüft. Dies erklärte die US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) am 12. September 2018. 

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WHO: Gesundheitsbericht Europa

17.09.2018

Der neue Gesundheitsbericht der Weltgesundheitsorganisation für die Region Europa zeigt, dass ein großer Anteil der vorzeitigen Todesfälle durch einen gesunden Lebenswandel – gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf Alkohol und Tabakprodukte – vermeidbar wären. (European Health Report 2018)

Protokoll zur Beseitigung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen tritt in Kraft

04.07.2018

Seit dem 27. Juni 2018 sind die Bedingung für das Inkrafttreten des Protokolls erfüllt. Mit der Ratifizierung durch Großbritannien und Nordirland ist die notwendige Anzahl der Vertragsparteien erreicht – das Protokoll tritt somit 90 Tage später in Kraft. Das erste Treffen aller Vertragsparteien wird vom 8.-10. Oktober in Genf stattfinden. (Pressemitteilung)

Frankreich: „Parks ohne Tabak“ in Straßburg

02.07.2018

In Straßburg gilt seit dem 1. Juli ein Rauchverbot in öffentlichen Parks. Straßburg ist damit die erste Stadt in Frankreich, die ein solches Verbot verhängt. Verstöße werden erst ab 2019 geahndet. Das Verbot gilt zunächst in den sechs großen Parks der Stadt, später wird es auf alle öffentlichen Grünflächen ausgeweitet. (L'essentiel)

WHO Europe Tobacco Control Playbook

20.06.2018

Das vom europäischen Regionalbüro entwickelte Tobacco Control Playbook der WHO zeigt, wie Akteure der Tabakindustrie die Öffentlichkeit proaktiv falsch informieren, und soll Regierungen sowie der Öffentlichkeit evidenzbasierte Antworten auf diese betrügerischen Argumente bieten. (Tobacco Control Plabook)

USA: Juul – neuer E-Zigaretten Hype bei Jugendlichen

18.06.2018

Die E-Zigarette "Juul" sieht aus wie ein längerer USB-Stick, kann am Laptop aufgeladen werden und ist der neueste Trend bei Jugendlichen in den USA. Da nur eine Juul-Kapsel so viel Nikotin enthält wie eine ganze Schachtel Zigaretten, ist der Protest laut. 

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Neuseeland: Verbot neuer Tabakprodukte gekippt

08.06.2018

In Neuseeland hat das Gesundheitsministerium entschieden, dass E-Zigaretten und Tabakerhitzer nach derzeitiger Gesetzeslage importiert und verkauft werden dürfen. Manche Regulierungen für Tabakprodukte (Verkaufsaltersgrenze, Werbeverbot) gelten auch für die elektronischen Produkte, das Rauchverbot in der Öffentlichkeit allerdings nicht. Über Anpassungen der Gesetze werde nachgedacht. (Minisitry of Helath)

Niederlande: LIDL stoppt Zigarettenverkauf

07.06.2018

Der Lebensmittelmarkt LIDL hat bekannt gegeben, dass in seinen niederländischen Filialen der Vertrieb von Zigaretten schrittweise eingeschränkt und bis spätestens 2022 komplett eingestellt werden soll. Der Verkauf sei in den letzten Jahren stark zurückgegangen und nicht mehr rentabel - diesen Trend wolle man unterstützen, so teilt der Konzern mit. In Deutschland seien solche Maßnahmen aber bisher nicht geplant. (Spiegel online)

Tschechien: striktes Nichtraucherschutzgesetz bleibt in Kraft

29.05.2018

Bei einer Abstimmung im tschechischen Abgeordnetenhaus Ende Mai wurde das strenge Rauchverbot in allen Restaurants und geschlossenen öffentlichen Räumen bestätigt und ein Entwurf zur Lockerung des Verbots mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Somit wird das bestehende Nichtraucherschutzgesetz beibehalten. (Radio Prag

Südkorea: Bildliche Warnhinweise auf HnB-Produkten eingeführt

17.05.2018

In Südkorea sollen ab Dezember 2018 auch auf so genanten "Heat-not-Burn" (HnB) Tabakprodukten bildliche Warnhinweise verpflichtend sein. Dort sind Iqos (PMI) seit Mai 2017 auf dem Markt, Glo (BAT) seit August und Lil (KT&G) seit November. Die Verkaufszahlen für HnB-Sticks sind enorm gestiegen und lagen im März 2018 bei 24 Mio. Packungen. (Koreatimes)

Frankreich: Tabakindustrie soll Öko-Abgabe zahlen

04.05.2018

Wegen der enormen Umweltbelastung, die aus weggeworfenen Zigarettenstummeln und -päckchen resultiert, will die französische Regierung eine Öko-Abgabe von der Tabakindustrie verlangen und somit die Reinigungskosten an die Produzenten weitergeben. Wie, ist noch nicht ganz klar, denn die Kosten sollen nicht beim Verbraucher landen. (Spiegel online)

Österreich: "Don't Smoke" Volksbegehren

03.05.2018

Der Termin für das österreichische Volksbegehren „Don’t Smoke“ steht fest: In der Woche vom 1.-8. Oktober können alle wahlberechtigten Österreicher für ein Rauchverbot stimmen. 900.000 Stimmen werden benötigt, dabei werden die in der Eintragungsphase bereits gesammelten 591.146 Stimmen mitgerechnet. (Don't smoke)

Österreich: Rauchverbot im Auto in Kraft getreten

01.05.2018

Am 1. Mai ist in Österreich das Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen in Kraft getreten. Wer dagegen verstößt, muss seit dem 1. Juni mit bis zu 1.000 Euro Strafe rechnen. Außerdem ist das Rauchen seitdem auch in allen Innenräumen von Arbeitsstätten verboten, sofern mindestens ein/e Mitarbeiter/in Nichtraucher/in ist. 

Österreich: Nationalrat beschließt Aufhebung des generellen Rauchverbots

22.03.2018

Ungeachtet des laufenden „Don’t Smoke“-Volksbegehrens hat am 22. März der Nationalrat mit Stimmen der ÖVP und der FPÖ die Aufhebung des ab 1. Mai vorgesehenen generellen Rauchverbots in der Gastronomie beschlossen. In der gleichen Sitzung wurde ein Verkaufsverbot von Tabakwaren an unter 18-Jährige sowie ein Rauchverbot in Fahrzeugen beschlossen, wenn sich darin Minderjährige befinden. (Pressemitteilung der Parlamentsdirektion)

Viele Rauchszenen in Streaming-Serien

20.03.2018

Die amerikanische Gesundheitsorganisation Truth Initiative hat im März eine Studie veröffentlicht die zeigt, dass in den Produktionen von Streaming-Anbietern wie Netflix und Amazon Video extrem viel geraucht wird. Dabei steht schon lange fest, dass Jugendliche, die Rauchszenen in Film und Fernsehen ausgesetzt sind, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit anfangen, selbst Zigaretten zu konsumieren. (Truth Initiative)

Kapstadt-Deklaration für Menschenrechte und eine tabakfreie Welt

15.03.2018

Die von Action on Smoking & Health und Unfairtobacco initiierte Deklaration wurde von der 17th World Conference on Tobacco or Health in Cape Town am 9. März 2018 angenommen (Nr. 3 der Konferenzdeklarationen). Nähere Informationen finden Sie hier.

Tobacco Atlas

13.03.2018

Anlässlich der 17th World Conference on Tobacco or Health (WCTOH) vom 7.-9. März in Kapstadt wurde der in Kooperation von American Cancer Society and Vital Strategies erstellte Tobacco Atlas vorgestellt. Darin sind zum ersten Mal Details zu den Strategien der Tabakindustrie enthalten, z.B. zu Unterwanderung der Wissenschaft, Manipulation der Medien, Lobbyarbeit und Einschüchterungen. (Tobacco Atlas)

Stellungnahme der American Cancer Society zu elektronischen Zigaretten

20.02.2018

Die American Cancer Society hat im Februar 2018 ein Positionspapier zu E-Zigaretten herausgegeben. Darin wird empfohlen, Raucher, die mit den von der FDA empfohlenen Entwöhnungsmethoden nicht aufhören können, zu ermutigen, auf E-Zigaretten umzusteigen. Dabei wird dringend von einem gleichzeitigen Konsum von E-Zigaretten und Tabakzigaretten abgeraten sowie letztendlich auch der Ausstieg aus dem E-Zigaretten-Konsum empfohlen. Weiterhin fordert die Cancer Society die FDA dazu auf, die Forschung zu E-Zigaretten zu verstärken, um die Auswirkungen auf die tabakbedingte Morbidität und Mortalität und auf das Verhalten der Verbraucher zu überprüfen. (Homepage ACS)

Brasilien erteilt Gesundheitsbehörde Kontrollgewalt über die Tabakindustrie

05.02.2018

Brasiliens oberster Gerichtshof hat am 1. Februar 2018 entschieden, dass die nationale Gesundheitsbehörde ANVISA berechtigt ist, die Tabakindustrie zu reglementieren. Damit bleibt ihr Beschluss aus dem Jahr 2012 bestehen, der den Zusatz von Aroma- und Geschmacksstoffen in Tabakprodukten verbietet. 

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Report der „National Academies Press“ (NAP) zu E-Zigaretten

24.01.2018

Wissenschaftler der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine haben im Auftrag der U.S. Food & Drug Administration (FDA) über 800 Studien zur E-Zigarette ausgewertet. Der Fokus lag dabei auf zwei zentralen Fragen: Eignen sich E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung und werden Jugendliche durch E-Zigaretten verleitet, herkömmliche Tabakprodukte zu konsumieren? 

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EU-Kommission: Vorerst keine Vorgaben zur Besteuerung von E-Zigaretten-Liquids

16.01.2018

Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, dass es vorerst keine EU-weite Steuer auf E-Zigaretten und Heat-not-Burn Produkte geben wird. Frühestens 2019 sollen solche Steuerpläne erneut geprüft werden; zur Zeit gebe es zu wenige Daten zu den noch recht jungen Produkten. (ÄrzteZeitung)

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