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Aktuelles

Aktuelles aus Europa


Anhörung des BMELV zur Tabakproduktrichtlinie

20.03.2013

Die im ABNR e.V. zusammmengeschlossenen Gesundheitsorganisationen nahmen am 13. März 2013 anlässlich des EU-Vorschlags zur Änderung der Tabak-Produktrichtlinie an einer Anhörung des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) teil. 

Die Vertreter/innen des ABNR nahmen in der Anhörung die Gelegenheit wahr, ihre Standpunkte zu den wichtigsten Aspekten des EU-Vorschlags darzulegen.

Mehr Informationen in der Pressemitteilung des ABNR.


Stellungnahmen des ABNR und seiner Mitgliedsorganisationen zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Änderung der Tabakproduktrichtlinie

28.02.2013

Das ABNR sowie seine Mitgliedsorganisationen haben detaillierte Stellungnahmen zu dem Vorschlag der EU-Kommission zur Revision der Tabakproduktrichtlinie an die Bundesministerien für Verbraucherschutz, Gesundheit, Wirtschaft, Familien und Justiz abgegeben.

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EU-Kommission stellt Entwurf der neuen Tabakproduktrichtlinie vor

19.12.2012

Am 19.12.2012 hat der neue Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Tonio Borg, die Eckpunkte des Entwurfs der neuen Tabakproduktrichtlinie vorgestellt.

Die aus dem Jahr 2001 stammende Tabakproduktrichtlinie war sowohl vor dem Hintergrund des Inkrafttretens des WHO-Rahmenabkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) im Jahr 2005, als auch vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse (beispielsweise zu Aromastoffen und der Wirksamkeit von gesundheitsbezogenen Warnhinweisen) nicht mehr aktuell. Daher war eine Revision notwendig geworden. Tonio Borg erinnerte noch einmal daran, dass Tabak die Hälfte seiner Konsumenten tötet und dass jedes Jahr innerhalb der EU in einer Größenordnung der Städte Frankfurt und Palermo, nämlich 700.000, Bürgerinnen und Bürger an den Folgen des Tabakkonsums sterben.

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EU-Konsultation: 85.000 Rückmeldungen gingen ein

02.08.2011

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2010 eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie 2001/37/EG durchgeführt. Ende Juli 2011 legte die Kommission nun die Ergebnisse vor. Insgesamt gingen 85.000 Rückmeldungen von Bürger/innen, Industrie, Nichtregierungsorganisationen, Regierungen und Behörden ein. Diese gehen jetzt nach Aussagen der Kommission in den weiteren Prozess der Folgenabschätzung ökonomischer, sozialer und gesundheitlicher Auswirkungen sowie der Realisierbarkeit verschiedener politischer Optionen ein. Das Ergebnis dieser differenzierten Analyse soll zusammen mit dem Gesetzesvorschlag schließlich im Laufe des nächsten Jahres vorgelegt werden.

Der Bericht über die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation kann  hier heruntergeladen werden.

 


 

ACCESS-Bericht zu Rauchstopp-Maßnahmen mit jugendlichen RaucherInnen

02.12.2010

ACCESS ist ein europäisches Projekt, mit dem Ziel, die Wirksamkeit von Rauchstopp-Angeboten für Jugendliche zu verbessern. Im Rahmen des Projekts, das von September 2009 bis Oktober 2010 lief, wurden in 10 europäischen Ländern nationale Netzwerke aufgebaut um mehr Wissen darüber zu erlangen, wie jugendliche RaucherInnen dazu motiviert werden können Angebote zum Rauchstopp anzunehmen. Dieses Wissen sollte in konkrete Empfehlungen für die Anbieter solcher Maßnahmen umgewandelt werden.

 

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Öffentliches Konsultationsverfahren zur EU-Tabakproduktrichtlinie

02.12.2010

Gestalten Sie die zukünftige Tabakprävention in der EU mit, in dem Sie sich am Konsultationsverfahren beteiligen! Die Europäische Kommission führt bis zum 17.12.2010 eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie 2001/37/EG durch. Bürger/innen, Regierungen, Industrie und Nichtregierungsorganisationen können durch das Ausfüllen des EU-Online-Formulars daran teilnehmen. Wir möchten Sie dabei unterstützen.

Das EU-Formular ist in Englisch, Sie können Ihre Antworten aber in Deutsch eingeben. Zu Ihrer Unterstützung haben wir zwei Anleitungs-Dokumente in deutscher Sprache bereitgestellt, die Ihnen beim Ausfüllen des EU-Online-Formulars helfen können. Das Bildschirm-Dokument beinhaltet wichtige weiterführende Links und führt Sie direkt zum Konsultationsverfahren. Das Print-Dokument enthält im Prinzip die gleichen Inhalte, soll Ihnen aber Schritt-für-Schritt beim Ausfüllens des EU-Online-Formulars durch Hintergrundinformationen und Empfehlungen zu den verschiedenen Themenbereichen der Konsultation Unterstützung bieten.

 Bildschirm-Dokument

 Print-Dokument

 Hier kommen Sie direkt zum Konsultationsverfahren


Schweiz - Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen" zustande gekommen

10.06.2010

Das am 18. Mai von der Schweizer Lungenliga eingereichte Volksbegehren war mit 116.290 gültigen Stimmen erfolgreich. Voraussichtlich im Jahr 2012 werden die Schweizer über die Volksinitiative abstimmen.

Die Volksinitiative verlangt, dass alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (Restaurants, Bars, Schulen, Spitäler etc.), rauchfrei werden. Raucherräume, so genannte Fumoirs, können eingerichtet werden, solange sie unbedient sind. Damit will die Volksinitiative erreichen, dass alle Beschäftigten in der Gastronomie vor dem Passivrauchen geschützt werden. Da auch in der Schweiz eine kantonale Vielfalt bezüglich der Vorgaben zum Nichtraucherschutz besteht, will die Volksinitiative eine einheitliche Regelung im ganzen Land erreichen.


EU-Kommission veröffentlicht zum Welt-Nichtrauchertag die Ergebnisse einer Eurobarometer-Umfrage

 31.05.2010

Im Rahmen einer Presserklärung hat die EU-Kommission zum Welt-Nichtrauchertag die Ergebnisse einer Eurobarometer-Umfrage veröffentlicht. Danach befürwortet eine große Mehrheit der EU-Bürgerinnen und -Bürger verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung des Tabakkonsums. Die Kommission will im Rahmen der Überarbeitung der Tabakrichtlinie eine offene Konsultation einleiten und Maßnahmen zur Bekämpfung des Tabakkonsums in der gesamten EU forcieren.

 

Presseerklärung der EU-Kommission

 Eurobarometer


ENSP Annual Activity Report 2009 erschienen

08.04.2010

Das European Network for Smoking Prevention (ENSP) gibt einen jährlichen Bericht über die Aktivitäten des ENSP heraus. Der diesjährige Bericht ist jetzt erschienen und kann auf der Homepage des ENSP herunter geladen werden.

 ENSP Annual Activity Report 2009


Umfassende Tabakkontroll-Strategie in England

30.03.2010

Die neue Tabakkontroll-Strategie des britischen Gesundheitsministeriums "A Smokefree Future" ist getragen von der Vision einer rauchfreien Zukunft. Diese Strategie beruht auf drei zentralen Zielen: 1. Den Zulauf an jungen Raucher/innen zu stoppen. 2. Motivation und Unterstützung bei der Rauchentwöhnung zu bieten. 3. Den Schutz von Familien und Gemeinschaften. Damit sind Vorstellungen der Zielerreichung bis zum Jahre 2020 verbunden, z.B. Halbierung der Raucherquote bei Erwachsenen und eine drastische Verringerung der Zahl von Kindern u. Jugendlichen, die mit dem Rauchen beginnen. Durch die Erreichung dieser hochgesteckten Ziele will England seine Vorreiterrolle  bei der Tabakkontrolle festigen.

Mehr dazu finden Sie auf der Seite des  Department of Health.


Gute Nachrichten aus Holland

25.02.2010

Der Oberste Gerichtshof in Holland hat am 23. Februar 2010 zur rechtlichen Zulässigkeit des im Juli 2008 in Kraft getretenen Rauchverbots in Kneipen und anderen Gaststätten, in denen es außer den Betreibern keine Angestellten gibt, entschieden.

Zum Hintergrund: Von untergeordneten Gerichten war in 2008 die Auffassung vertreten worden, dass das Rauchverbot in Kneipen ohne Personal durch das holländische Tabakgesetz nicht abgedeckt sei. In Erwartung einer Gesetzeskorrektur entschied der zuständige Minister daraufhin, Kneipen ohne Personal nicht kontrollieren zu lassen. In der Folge wurden nach und nach die Aschenbecher wieder auf die Tische gestellt.

Nun hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass das bestehende Tabakgesetz durchaus eine ausreichende gesetzliche Grundlage für das Rauchverbot in Kneipen ohne Personal bietet. Von jetzt an werden also in Holland alle Bars und Kneipen rauchfrei sein.


Neue Struktur und Sätze der Verbrauchsteuern auf Tabakwaren in der EU

10.11.2009 aktualisiert am 02.02.2010

Der EU-Rat hat am 10.11.2009 eine politische Einigung über den Entwurf einer Richtlinie erzielt, mit der die EU-Vorschriften über die Struktur und die Sätze der Verbrauchsteuern auf Tabakwaren aktualisiert werden sollen (15708/09).

Die Richtlinie dient einem besseren Gesundheitsschutz, indem die Mindestverbrauchsteuern auf Zigaretten erhöht und die Mindestsätze für Feinschnitttabak schrittweise an die Sätze für Zigaretten angenähert werden.
Der Entwurf ist das Ergebnis der vierten vierjährlichen Überprüfung der Tabakbesteuerung gemäß den Richtlinien  92/79/EWG,  92/80/EWG  und  95/59/EG und zielt darauf ab, das Regelwerk zu modernisieren, zu vereinfachen und gleichzeitig transparenter zu machen.

Folgenden Änderungen wurden angenommen:

Zigaretten: Der Rat hat sich darauf geeinigt, den Mindestverbrauchsteuersatz von derzeit 64 EUR je 1.000 Zigaretten auf 90 EUR und den mengenbezogenen Mindestsatz von derzeit 57 % des gewichteten durchschnittlichen Verkaufspreises auf 60 % anzuheben.

Übergangsfrist für Zigaretten: Nach dem Kompromiss gelten für die Mitgliedstaaten, die die derzeitigen Mindestsätze noch nicht oder erst seit kurzem anwenden, nämlich Bulgarien, Griechenland, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und Rumänien, bis zum 01. Januar 2018 Übergangsregelungen.

Mengenmäßige Beschränkungen für Zigaretten: Nach dem Kompromiss kann ein Mitgliedstaat, für den keine Übergangsfrist gilt, eine mengenmäßige Beschränkung von mindestens 300 Zigaretten auf die Menge von Zigaretten vorschreiben, die aus Mitgliedstaaten mit Übergangsregelungen in sein Hoheitsgebiet eingeführt werden dürfen. Ferner können Mitgliedstaaten mit Übergangsregelungen gegenüber den Mitgliedstaaten, deren Sätze noch nicht eine gleichwertige Betragshöhe erreicht haben, mengenmäßige Beschränkungen anwenden, sobald ihre Sätze den Betrag von 77 EUR je 1.000 Zigaretten erreicht haben.

Feinschnitttabak: Der Rat hat sich darauf verständigt, die Mindestverbrauchsteuern auf Feinschnitttabak wie folgt anzuheben: Die Mitgliedstaaten wenden entweder einen mengenbezogenen Mindestsatz oder einen Mindestbetrag an, und zwar in Höhe von 40 % des gewichteten durchschnittlichen Verkaufspreises oder 40 EUR je Kilogramm ab 01. Januar 2011, von 43 % oder 47 EUR/kg ab 01. Januar 2013, von 46 % oder 54 EUR/kg ab 01. Januar 2015, von 48 % oder 60 EUR/kg ab 01. Januar 2018 sowie von 50 % oder 60 EUR/kg ab 01. Januar 2020.

Die Richtlinie wird auf einer der nächsten Ratstagungen ohne weitere Aussprache förmlich angenommen, sobald der Rechtstext fertig gestellt worden ist.Auswirkungen für Deutschland

Auswirkungen für Deutschland

Im Moment ergibt sich zumindest daraus für die Zigaretten und für den Feinschnitt noch keine Notwendigkeit die Mindessteueransätze anzuheben, da sie in Deutschland schon die Mindestanforderungen erfüllen. Ab 2018 könnte eine Erhöhung folgen.

 

Text der Richtlinie  hier

Vorschlag für eine Richtlinie des Rates durch die EU Kommission 

Weitere Informationen der EU finden Sie hier 

Weitere Informationen des ABNR zu dem Thema finden Sie hier