News international

Australien: Geldstrafe für E-Zigaretten-Unternehmen wegen irreführender Werbung

19.06.2017

Das Bundesgericht in Australien (Federal Court of Australia) setzt in einer aktuellen Entscheidung vom 02.05.2017 eine Geldstrafe von 50.000,00 $ für mehrere E-Zigaretten-Unternehmen und 10.000,00 $ für die jeweiligen verantwortlichen  Führungskräfte wegen irreführender Werbung fest.

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Eurobarometer 2017: Mehr junge Raucherinnen und Raucher

31.05.2017

Die aktuelle zum Weltnichtrauchertag veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass EU-weit immer noch mehr als ein Viertel der Europäerinnen und Europäer (26 Prozent) raucht. Erfreulich: In Deutschland ist die Zahl der Raucherinnen und Raucher seit 2014 um zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent gesunken. Alarmierend: Die Zahl der Raucherinnen und Raucher im Alter von 15 bis 24 Jahren ist seit 2014 im EU-Durchschnitt von 25 auf 29 Prozent gestiegen. 

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Jeder zehnte Todesfall weltweit geht auf das Rauchen zurück

11.04.2017

Während der Anteil der Raucher/innen an der Gesamtbevölkerung schrumpft, nehmen die absoluten Zahlen zu – fast eine Milliarde Menschen weltweit rauchen. Jeder zehnte Todesfall sei auf das Rauchen zurückzuführen – so das Ergebnis einer Anfang April in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichten Studie, für die die Daten der Global Burden of Disease Study ausgewertet wurden. Deutschland liegt unter den Top Ten der Staaten mit den meisten Raucher/innen, hierzulande steht sogar jeder siebte Todesfall im Zusammenhang mit dem Rauchen. (SPIEGEL ONLINE)

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Nichtraucherschutz in Europa

29.03.2017

In einer Europa-Karte, der "Smokefree Map", zeigt die in Brüssel tätige Organisation Smokefree Partnership (SFP) auf, welche EU-Mitgliedstaaten einen ausreichenden und wirksamen Schutz vor Passivrauchen bieten und welche Länder mehr tun müssen, um ihre Bürger durch eine verbesserte Gesetzgebung und eine verbesserte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu schützen. (Smokefree Map)

"Tabakkontrollskala 2016": Deutschland erneut auf dem vorletzten Platz

27.03.2017

Deutschland unternimmt viel zu wenig in der Tabakprävention. Dies wird erneut durch die am 23. März 2017 bei der siebten Europäischen Tabakkontrollkonferenz in Porto vorgestellte „Tabakkontrollskala 2016“ deutlich. Deutschland nimmt zum zweiten Mal in Folge unter 35 befragten europäischen Staaten den vorletzten Platz ein, wiederum gefolgt von Österreich.

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Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) empfiehlt Rauchstopp

23.01.2017

In einer Pressemitteilung vom 23.01.2017 weist die ÖGD darauf hin, dass Rauchen maßgeblich zur Entstehung von Diabetes beiträgt und bei bereits bestehender Diabeteserkrankung die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen deutlich erhöht. Die ÖDG empfiehlt daher allen Rauchern einen möglichst raschen Rauchstopp und fordert die politischen Entscheidungsträger zu entschlossenem Handeln auf. Näheres in der Pressemitteilung der ÖGD

Rauchen kostet Weltwirtschaft fast eine Billion Euro im Jahr

10.01.2017

Die Produkte der Tabakindustrie fügen der Weltwirtschaft einen geschätzten Schaden von einer Billion Dollar (rund 950 Milliarden Euro) im Jahr zu. Das geht aus einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, die am 10. Januar 2017 unter dem Titel "The Economics of Tobacco and Tobacco Control" erschienen ist. Dabei wurden sowohl die Behandlung raucherspezifischer Krankheiten, als auch die entgangene Produktivität durch Arbeitsausfälle berücksichtigt. Nähere Informationen in der Pressemitteilung der WHO.

EU-Bürgerbeauftragte beklagt mangelnde Transparenz bzgl. Einflussnahme der Tabakindustrie

12.12.2016

Die EU-Kommission lehnt die Empfehlung der EU-Bürgerbeauftragten ab, über Treffen zwischen Kommissionsmitgliedern und Vertretern der Tabakindustrie unaufgefordert nach den Transparenzregeln von DG Health zu berichten. Die Kommission erkenne den Unterschied zwischen der rechtlichen Verpflichtung zu Offenheit und Transparenz und dem bloßen Reagieren auf Informationsanfragen nicht. (Pressemitteilung von Smokefree Partnership)

Europäische Bürgerbeauftragte wirft Europäischer Kommission mangelnde Transparenz bzgl. der Einflussnahme der Tabakindustrie vor

08.12.2016

Die EU-Kommission lehnt die Empfehlung der Europäischen Bürgerbeauftragten ab, über Treffen zwischen Kommissionsmitgliedern und Vertretern der Tabakindustrie proaktiv nach den Transparenzregeln von DG Health zu berichten. Die Kommission erkenne den Unterschied zwischen der rechtlichen Verpflichtung zu Offenheit und Transparenz und dem bloßen Reagieren auf Informationsanfragen nicht. Dies teilte Smokefree Partnership in einer Pressemitteilung vom 8. Dezember 2016 mit. Näheres finden Sie hier.

Uruguay gewinnt Rechtsstreit mit Philip Morris

09.07.2016

Philip Morris hatte Uruguay 2010 aufgrund seiner strengen Tabakprävention auf 25 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Diesen sechsjährigen Prozess hat Uruguay nun gewonnen. Der internationale Schiedsgerichtshof ICSID in Washington hat die Klagepunkte des Konzerns komplett zurückgewiesen.

EuGH bestätigt Rechtmäßigkeit strenger Tabakkontrollmaßnahmen

09.05.2016

Abermals ist ein Versuch, strengere Tabakkontrollmaßnahmen auf juristischem Wege zu verhindern oder wenigstens deren Inkrafttreten zu verzögern, gescheitert. Die u.a. von meh-reren Tabak- bzw. E-Zigarettenunternehmen angestrengten Klagen betrafen beispielsweise das Verbot von Zusätzen mit einem charakteristischem Aroma (insbesondere Menthol), die kombinierten bildlich-textlichen Warnhinweise sowie strengere Auflagen für E-Zigaretten. Der EuGH hat in drei aktuellen Entscheidungen vom 04.05.2016 die Rechtmäßigkeit der Tabak-produktrichtlinie 2014/40/EU in allen streitgegenständlichen Bestimmungen bestätigt.

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