News national

Weltnichtrauchertag 31. Mai 2018

18.04.2018

Der diesjährige Weltnichtrauchertag richtet den Blick auf den Einfluss des Rauchens auf Herz-Kreislauferkrankungen. Das Motto »PASS AUF, AN WEN DU DEIN HERZ VERLIERST!« nimmt darüber hinaus Bezug auf die Gefahr, von Zigaretten, sonstigen Tabakprodukten oder neuartigen Nikotinprodukten abhängig zu werden und nicht mehr davon loszukommen. Kostenlose Informationsmaterialien finden Sie unter www.weltnichtrauchertag.de.

Landgericht Berlin: Steckkarten dürfen Warnhinweise auf Zigarettenschachteln im Ladenregal verdecken

21.03.2018

Dies entschied die Zivilkammer 16 des Landgerichts Berlin in einem am 20. März verkündeten Urteil. Damit wurde eine Unterlassungsklage des Bundesverbandes Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände abgewiesen. Aus der maßgeblichen Tabakerzeugnis-Verordnung ergebe sich nicht klar, ob sie auch für sog. Verkaufsmodalitäten gelte – so die Begründung. Der klagende Bundesverband kann innerhalb eines Monats Berufung beim Kammergericht einlegen. (Pressemitteilung)

KiGGS Welle 2 – Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

19.03.2018

Im Rahmen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wird seit der Basiserhebung (2003 - 2006) kontinuierlich das Rauchverhalten im Jugendalter untersucht. Seit der ersten Erhebung ist der Anteil der 11- bis 17-Jährigen, die rauchen, von 21,4% auf 12,4% (2009–2012) und schließlich auf 7,2% (2014–2017) zurückgegangen. Jedoch steigt mit zunehmendem Alter der Anteil der Jugendlichen die rauchen. Die Autoren konstatieren trotz dieser erfreulichen Entwicklung Verbesserungspotential bei der Besteuerung von Tabakprodukten und Werbeverboten. (Journal of Health Monitoring)

"Besser Ohne" - neues kostenloses E-Book zur Raucherprävention

06.03.2018

Die Zielgruppe des interaktiven Mediums sind Jugendliche, daher ist es speziell an die Nutzung mit Smartphones und Tablets angepasst und arbeitet mit Audiodateien, Videos, Bildern und Animationen. Es ist mehrsprachig verfügbar, um besonders auch jugendliche Flüchtlinge anzusprechen. (www.besserohne.com)

Trends des Tabak- und Alkoholkonsums über 65 Jahre in Deutschland

14.02.2018

Der im Thieme Verlag erschienene Forschungsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Tabakkonsum in Deutschland von 1950 bis 1972 anstieg und bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes 2014 überwiegend mit 1,2–6,9 Prozentpunkten pro Jahr sank. Der Alkoholkonsum stieg bis zum Jahr 1974 an und sank danach mit 1,0 Prozentpunkten jährlich bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes. Die Autoren erklären die Befunde u. a. mit Gesetzesänderungen, die zu Änderungen sozialer Normen zum Konsum geführt haben. Nach Einführung einzelner gesetzlicher Regelungen war eine beschleunigtes Absinken des Tabakrauchens beobachtbar. Die Tabak- und Alkoholkonsummengen in Deutschland seien dennoch im internationalen Vergleich nach wie vor hoch. (Originalarbeit)

Rauchen in Oscar- und Lola-nominierten Filmen

09.01.2018

Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) hat die in den Jahren 2016 und 2017 für den Oscar und den Deutschen Filmpreis (Lola) nominierten Filme danach analysiert, ob geraucht wurde. Während in 64 Prozent der für den Oscar nominierten Filmen geraucht wurde, waren dies bei den für die Lola nominierten 85 Prozent. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind Ende 2017 in der Zeitschrift SUCHT erschienen. Die Originalarbeit kann über die Geschäftsstelle des ABNR () bezogen werden.

15. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle

07.12.2017

Eine Handvoll konsequent umgesetzter Maßnahmen könnte Deutschland bei der Tabakprävention in die einer führenden Industrienation angemessene Position bringen. Welche Maßnahmen dazu geeignet sind, war ein zentrales Thema, das die fast 400 Teilnehmer/innen der diesjährigen 15. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle im DKFZ diskutierten. 

Hier finden Sie die Pressemitteilung des DKFZ.

FSK-Regeln für Filme mit Rauchszenen

07.12.2017

Die Deutsche Krebshilfe und Suchtexperte Prof. Reiner Hanewinkel fordern einen strengeren Umgang mit Rauchszenen im deutschen Fernsehen. In über 70% der deutschen Filme und Serien werde das Rauchen als eine positive und normale Angewohnheit dargestellt, selbst bei geringer Altersfreigabe und frühen Sendezeiten. Davor sollten Kinder und Jugendliche durch höhere FSK-Einstufungen geschützt werden. 

Mehr dazu finden Sie in Ärzteblatt und Heilbronner Stimme.

Verbot der Tabakwerbung gilt auch im Internet

05.10.2017

Der BGH hat in seinem Urteil vom 05.10.2017 (Az.: I ZR 117/16) entschieden, dass Tabakwerbung auch auf Internetseiten, die der Darstellung des Tabakunternehmens dienen, verboten ist. Der BGH gab insofern der klagenden Verbraucherzentrale Bundesverband Recht und bestätigte wie auch die Vorinstanzen das Tabakwerbeverbot.

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Stellenwert der Prävention in der Politik

25.09.2017

Ein Beitrag im Deutschen Ärzteblatt beschäftigt sich mit dem Stellenwert der Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten in der Politik. Die Autoren haben die Wahlprogramme der aussichtsreichen Parteien bezüglich ihrer Aussagen und Forderungen zum Thema Primärprävention und Gesund­heits­förder­ung verglichen.

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Jugendliche rauchen weniger, E-Zigaretten beliebt

18.09.2017

Nach den neuesten Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rauchen Jugendliche weniger als je zuvor. Im Vergleich zu 2001 verringerte sich die Zahl der jugendlichen Raucher/innen um 20 Prozentpunkte. Andererseits warnt die BZgA davor, dass sich E-Zigaretten und Shishas bei jungen Menschen zunehmender Beliebtheit erfreuen. (Pressemitteilung der BZgA

Schwarz-gelbe Koalition in NRW will "Raucherlounges" zulassen

04.09.2017

Ein Passus des NRW-Koalitionsvertrages sieht Ausnahmen vom Rauchverbot (z.B.  für "Raucherlounges") vor. Auf Nachfrage beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) wurde dem ABNR zwar zugesichert, dass der zuständige Landesgesundheitsminister Laumann an einem konsequenten Nichtraucherschutz festhalte, in der Plenarsitzung des Landtags am 13. Juli 2017 wurde allerdings in der Debatte über einen Gesetzentwurf der AfD zur Lockerung des Nichtraucherschutzes durch die Landtagsabgeordneten von CDU und FDP darauf hingewiesen, dass im Koalitionsvertrag "begründete Ausnahmen“ (z.B. bei Tabaklounges) vorgesehen seien.

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Gespräche zwischen Wirtschaftsministerium und Tabaklobby

01.08.2017

Die Süddeutsche Zeitung hatte im Juli 2017 über Gespräche zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Tabaklobby bzgl. umfassender Werbeverbote berichtet und sich dabei auf interne Dokumente aus dem BMWi berufen. Abgeordnetenwatch hat diese Unterlagen - ministeriumsinterne Gesprächsvorbereitungen zu Treffen mit der Tabaklobby -  mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes angefragt und auf seiner Homepage veröffentlicht. (Abgeordnetenwatch)

Risikobewertung von Tobacco Heating-Systemen

31.07.2017

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat aufgrund von vermehrten Anfragen eine vorläufige Risikobewertung von Tobacco Heating-Systemen als Tabakprodukte (z.B. IQOS) veröffentlicht. Auf Basis einer Philip-Morris-Publikation wird konstatiert, dass zwar eine im Vergleich zu Zigaretten deutlich niedrigere Schadstoffkonzentration im Inhalat enthalten sei, gesundheitliche Risiken aber dennoch wahrscheinlich sind. Das BfR kündigt in dieser Stellungnahme an eigene Untersuchungen zu IQOS an. (Mitteilung Nr. 015/2017 des BfR)

DEBRA-Studie: Starke Mehrheit für strenge Rauchverbote

13.07.2017

Mehr als 71 Prozent der Deutschen und sogar zwei Drittel der Raucher selbst befürworten ein komplettes Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren. Dies ist eines der ersten Ergebnisse der "Deutschen Befragung zum Rauchverhalten". 

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Bildliche Warnhinweise dürfen nicht mehr verdeckt werden

20.06.2017

Der Praxis von Händlern, die sogenanten "Schockfotos" auf Zigarettenpackungen mittels „Vorsteckkarten“ zu verdecken, ist nun durch eine Entscheidung des Bundesrates ein Riegel vorgeschoben worden. 

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Rauchen in Filmen

31.05.2017

Das Institut für Thearpie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) hat die in den Jahren 2016 und 2017 für den Oscar und den Deutschen Filmpreis (Lola) nominierten Filme danach analysiert, ob in ihnen geraucht wurde. Während in 64 Prozent der für den Oscar nominierten Filmen geraucht wurde, waren dies bei den für die Lola nominierten 85 Prozent. Dabei treten Rauchszenen ganz unabhängig von der Altersfreigabe auf. Das ABNR fordert daher das Rauchen in Filmen sowohl in die Kriterien für die Altersfreigabe als auch für die Filmförderung einzuschließen.

Forschungspaper des IFT-Nord
Politische Forderungen des ABNR

NRW: Breite Unterstützung für die rauchfreie Gastronomie

11.05.2017

Am 1. Mai 2013, trat in Nordrhein-Westfalen ein striktes Rauchverbot für öffentliche Räume und die Gastronomie in Kraft. Im Mai 2017 stehen mehr als zwei Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hinter dieser Regelung; sogar über 80 Prozent der jungen Menschen (18 bis 29 Jahre) und selbst fast die Hälfte der Raucher/innen unterstützen sie. Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist dies ein klares Signal an die Politik, die bestehende strikte Regelung beizubehalten.

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Weltnichtrauchertag 31. Mai 2017

27.04.2017

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Das diesjährige von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e. V. ausgegebene Motto in Deutschland lautet: Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!
Rauchen kostet in vielfältiger Hinsicht – nicht zuletzt das Leben. Das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertages verdeutlicht die Bandbreite der Kosten des Rauchens: von den individuellen Belastungen, über den Preis für die Allgemeinheit, bis hin zu den ökologischen Folgen.

Mehr Informationen finden Sie hier

Jahrbuch Sucht 2017 erschienen

12.04.2017

Am 11. April hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen das Jahrbuch Sucht 2017 vorgestellt – die Ergebnisse zum Themenbereich Tabak: Im Jahr 2016 ist der Konsum von Tabakprodukten merklich zurückgegangen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Allerdings stehen dem sinkenden Gesamtkonsum stagnierende Raucherquoten im mittleren und höheren Alter gegenüber.

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CDU in NRW will Nichtraucherschutz nun doch nicht lockern

29.03.2017

CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen thematisierten in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl im Mai 2017 eine Lockerung des strikten Rauchverbots in der Gastronomie. Die NRW-CDU hat sich nach Diskussionen auf CDU-Regionalkonferenzen nun besonnen und strebt keine Revision des Nichtraucherschutzgesetzes mehr an. Der entsprechende Passus soll ersatzlos aus dem Programmentwurf gestrichen werden. (WDR)

Warnhinweise auf Tabakprodukten müssen sichtbar sein

31.01.2017

Händler versuchen die bildlichen Warnhinweise auf Tabakwaren (z.B. mittels Vorsteckkarten) abzudecken, um so befürchtete Umsatzrückgänge zu verhindern. Bei Zigarettenautomaten sind die Warnhinweise erst zu sehen, wenn die Packung aus dem Automaten kommt. Beides ist nicht zulässig, da es laut Tabakerzeugnisgesetz verboten ist, gesundheitsbezogene Warnhinweise bei Tabakerzeugnissen zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens teilweise oder vollständig zu verdecken. Diese Auffassung teilen auch die Bundesländer, die für die Durchsetzung des Verbots zuständig sind. Das geht aus einem Beschluss der zuständigen Arbeitsgruppe der Bundesländer hervor, die das Forum Rauchfrei auf seiner Homepage eingestellt hat.