Aktuelles aus dem ABNR

Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitkreises Rauchen und Gesundheit e.V. 53-2017

21.06.2017

Die Mitteilungen des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. Nr. 53- 2017 sind soeben erschienen. Sie geben einen kurzen Überblick über die Fortschritte – und Rückschritte - der Tabakprävention im letzten Halbjahr. Im Vordergrund des Ausgabe steht die Auseinandersetzung mit der Tabakkontrollpolitik und der Tabakbranche.

Pressekonferenz zum Welt-Nichtrauchertag 2017 und Verleihung des Rauchfrei-Siegels an den Familienfilm „Auf Augenhöhe"

23.05.2017

„Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Weltnichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe informierten auf einer Pressekonferenz in Berlin über die Auswirkungen und Kosten des Rauchens für den Einzelnen, die Gemeinschaft und die Umwelt. 

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Kritischer Beitrag zur Verzögerung eines Tabakwerbeverbots

30.03.2017

Ein im Februar im Springer Medizin Verlag erschienener Beitrag von Prof. Dr. Robert Loddenkemper (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des ABNR) befasst sich mit der Blockade des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Tabakaußenwerbeverbot und prangert dies als gesundheitspolitischen Skandal an. (Springer Medizin)

Deutsche Herzstiftung appelliert an alle Bundestagsabgeordneten für ein umfassendes gesetzliches Werbeverbot zu stimmen

20.02.2017

Prof. Dr. med. Helmut Gohlke (Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung und stellv. Vorsitzender des ABNR) verweist in einer Pressemitteilung vom 20.02.2017 auf den Widerstand aus Teilen der CDU und CSU gegen ein solches Gesetz. Sein kritischer Beitrag zu dieser Blockadehaltung in der Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ HEUTE wurde mit einem offiziellen Schreiben an 503 Bundestagsabgeordnete der Fraktionen der CDU/CSU und SPD geschickt. Näheres in der Pressemitteilung der Herzstiftung.

Gesundheitsorganisationen mahnen Tabakaußenwerbeverbot an

23.01.2017

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes, der ein Tabakaußenwerbeverbot ab 2020 vorsieht, wurde bereits im April 2016 vom Bundeskabinett beschlossen und im Juni im Bundesrat beraten. Nach ursprünglicher Planung hätte er im Herbst 2016 in die parlamentarische Beratung des Bundestages eingebracht werden sollen. Dies ist allerdings bis heute nicht geschehen.

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Debatte um Schaden und Nutzen von E-Zigaretten und E-Shishas

23.01.2017

Ein Beitrag im Ärzteblatt von Katrin Schaller und Dr. Ute Mons (Deutsches Krebsforschungszentrum) beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen bzgl. Schaden und Nutzen von E-Inhalationsprodukten: Entwöhnungsexperten sehen das Potenzial von E-Zigaretten, die Gesundheitsbelastung der Raucher deutlich zu senken, während Vertreter aus dem Bereich öffentliche Gesundheit in E-Zigaretten auch ein gesundheitlich bedenkliches Lifestyleprodukt sehen, mit dem neue Probleme auf die Gesellschaft zukommen. Der Beitrag im Ärzteblatt kann hier heruntergeladen werden: LINK

Neue Mitgliedsorganisationen im ABNR

10.01.2017

Das ABNR hat 2016/2017 vier neue Mitgliedsorganisationen aufgenommen. Dazu gehören die Bundeszahnärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V., die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. Damit ist das ABNR auf insgesamt 15 Mitglieder angewachsen. Eine Übersicht der Mitgliedsorganisationen finden Sie hier.

Drei aktuelle Publikationen des DKFZ zum Thema „Tabakaußenwerbung

17.10.2016

Drei neue Factsheets des Deutschen Krebsforschungszentrums unterstreichen die Notwendigkeit und Zulässigkeit eines Tabakaußenwerbeverbots. Das eine zeigt, dass Außenwerbung für Tabakprodukte von einem Großteil der Bevölkerung – insbesondere von Jugendlichen – wahrgenommen wird, das andere eine hohe Zustimmung der Bevölkerung (73,6 Prozent) zu einem Tabakaußenwerbeverbot. Das dritte unterzieht zehn häufig genannte Positionen einem Fakten-Check. Das DKFZ fordert die Bundesregierung dazu auf, das längst überfällige Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte endlich einzuführen.

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Positionspapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) zu E-Zigaretten

17.10.2016

Mit dem Positionspapier „Verringerung von tabakrauchbedingten Gesundheitsschäden durch E-Zigaretten?“ nimmt die DHS Stellung zu Nutzen und Schaden der E-Zigarette. Danach erreichen nach derzeitiger Studienlage einzig Raucherinnen und Raucher, die nicht aufhören können oder wollen, durch den Umstieg auf E-Zigaretten eine Schadensminderung. Dies gilt allerdings nur, wenn sie vollständig auf E-Zigaretten umsteigen. Vielmehr ist aber der duale Gebrauch die Regel.

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ABNR-Stellungnahme „Legale Produkte/Dienstleistungen und Werbebeschränkungen“ erschienen

10.10.2016

Mediziner, Wissenschaftler, medizinische Fachgesellschaften und die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung befürworten ein vollständiges Tabakaußenwerbeverbot. Die Vertreter der Tabakindustrie behaupten dagegen, dass Hersteller legaler Produkte mit ihren Kunden kommunizieren können müssten, da anderenfalls Grundregeln der sozialen Marktwirtschaft verletzt würden. Die juristische Stellungnhame weist nach, dass dieses vereinfachende Argument weder der Realität noch der geltenden Rechtslage entspricht. Vielmehr gab und gibt es sehr weitgehende Werbebeschränkungen und Werbeverbote für legale Produkte und Dienstleistungen, ohne dass damit das Leitbild eines mündigen Bürgers und der freie Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft in Frage gestellt würden.

Stellungnahme „Legale Produkte/Dienstleistungen und Werbebeschränkungen“

Appell von über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren für ein Verbot der Tabakaußenwerbung

22.09.2016

Über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren wenden sich mit einem dringlichen Appell an die Mitglieder der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, die bestehenden Tabakwerbeverbote auszuweiten. Die Unterzeichner des Aufrufs kommen aus den von den gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens am stärksten betroffenen Fachgebieten der Pneumologie, Kardiologie, Angiologie, Onkologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Arbeits- und Umweltmedizin. Mit ihrem Appell unterstützen die Medizinerinnen und Mediziner einen Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Verbot der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse und E-Zigaretten und fordern die Mitglieder des Bundestages auf, den Gesetzentwurf auf die Tagesordnung des Parlaments zu setzen, die darin vorhandenen Ausnahmen von einem Werbeverbot zu streichen und den Gesetzentwurf zu verabschieden.

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Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) neues Mitglied im ABNR

20.09.2016

Der Vorstand des ABNR hat am 19.09.2016 die Aufnahme der DGAUM als neues Mitglied des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e.V. mit sofortiger Wirkung beschlossen. Damit ist die Zahl der Mitglieder auf zwölf gestiegen.

Wechsel an der Spitze der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums

01.09.2016

Ende August 2016 ging die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention, die zugleich WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle ist, Dr. Martina Pötschke-Langer, in den Ruhestand. Frau Pötschke-Langer hatte die Stabsstelle seit deren Gründung vor 19 Jahren geleitet. Ihre Nachfolgerin im Amt ist die Soziologin und Epidemiologin Dr. Ute Mons. Näheres in der Pressemitteilung des DKFZ.

Jahrbuch Sucht 2016 erschienen

03.05.2016

Am 03.05.2015 hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) das Jahrbuch Sucht 2016 vorgestellt. Darin findet sich neben dem Kapitel „Tabak – Zahlen und Fakten zum Konsum“ ein Beitrag zum Thema Freihandelsabkommen und Tabakkontrolle. 

Nähere Informationen in der Pressemitteilung der DHS.

Personeller Wechsel an der Spitze des ABNR

09.03.2016

Am 8. März 2016 wählte die Mitgliederversammlung des ABNR Dr. Martina Pötschke-Langer (Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle beim Deutschen Krebsforschungszentrums) als Nachfolgerin von Dr. Uwe Prümel-Philippsen als Vorsitzende des ABNR. Herr Prümel-Philippsen (Geschäftsführer der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.) war seit 2009 zunächst Sprecher und nach Umwandlung des ABNR in einen eingetragenen Verein Vorsitzender des ABNR. Herr Prümel-Philippsen schied aus Altersgründen aus. Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier bedankten sich die ABNR-Mitglieder sehr herzlich für seine langjährige und wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit für das ABNR.

ABNR fordert Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren

25.08.2015

Das ABNR hat zu einem Mitte Juli vorgelegten Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Änderung des Jugendschutzgesetzes eine Stellungnahme abgegeben. Der Referentenentwurf, der in erster Linie ein Abgabe- wie Konsumverbot von E-Zigaretten und E-Shishas an und für Minderjährige vorsieht, wird vom ABNR ausdrücklich begrüßt. Das ABNR schlägt darüber hinaus ein Rauchverbot in Autos in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen als weitere Neuregelung im Jugendschutzgesetz vor. 

ABNR-Stellungnahme zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes 

ABNR fordert umfassendes Tabakwerbeverbot

17.06.2015

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat einen Referententwurf zur Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie (TPR) vorgelegt, der vorsieht, mit der Umsetzung der TPR das Tabakwerbeverbot zu erweitern und künftig auch Plakat- und Kinowerbung zu verbieten. Das ABNR weist seit Jahren darauf hin, dass ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowohl rechtlich als auch aus Gründen des Gesundheits- und Jugendschutzes dringend geboten ist.

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Pressekonferenz zum Welt-Nichtrauchertag 2015: „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge“ und Verleihung des „Rauchfrei-Siegels“ an die ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“

26.05.2015

„E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN E.V. und die Deutsche Krebshilfe nehmen dies zum Anlass, über die vielfältigen Gefahren von E-Zigaretten aufzuklären. Auf einer Pressekonferenz am 26. Mai 2015 in Berlin forderten sie klare gesetzliche Regeln für solche Produkte. Im Rahmen dieser Pressekonferenz verliehen das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN E.V. und die Deutsche Krebshilfe zudem das Rauchfrei-Siegel. Ausgezeichnet wurde die ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim Cops“. Die beliebte Produktion verzichtet durchgehend auf rauchende Charaktere und hilft dabei, Nichtrauchen als gesellschaftlichen Normalzustand darzustellen.

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Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten

26.05.2015

E-Zigaretten sind gesundheitlich bedenklich, kultivieren das Rauchritual und belasten die Innenraumluft. Das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Aktionsbündnis Nichtrauchen fordern daher gemeinsam mit den unterzeichnenden medizinischen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Institutionen die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten aller Parteien auf, in Deutschland einen wirksamen Verbraucher- und Jugendschutz zu gewährleisten und entsprechende Gesetzesänderungen zur Regulierung von E-Zigaretten zu verabschieden.

Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten

Neue Publikation des ABNR zum Tabakwerbeverbot

26.03.2015

Werbung für Tabakprodukte unterliegt, obwohl es sich um ein in starkem Maße gesundheitsgefährdendes Produkt handelt, in Deutschland nur wenigen Beschränkungen. Damit fällt Deutschland weit hinter andere europäische Länder zurück. Das ABNR fordert daher, im Zuge der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU bis Mai 2016 auch ein umfassendes Werbeverbot einzuführen.

ABNR-Positionen 10/2015 

ABNR-Positionen 4/2010 erschienen

26.04.2010

Bereits kurze Zeit nach der letzten Ausgabe der ABNR-Positionen erscheint nun aus Anlass des Welt-Nichtrauchertages (WNRT) die Ausgabe 4/2010 zum Thema „Kinder und Jugendliche im Fadenkreuz der Tabakindustrie". Das diesjährige Thema des WNRT 2010 in Deutschland lautet: „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie", wobei der Blick vor allem darauf gerichtet werden soll, dass das Tabakmarketing insbesondere auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zielt. Denn die Unternehmen wissen: Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los. Das vorliegende ABNR-Factsheet fasst den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Thematik zusammen.

ABNR-Positionen 4/2010

ABNR-Positionen 3/2010 erschienen

29.03.2010

Die neueste Ausgabe der ABNR-Positionen zum Thema „Erfüllt Deutschland seine internationalen Verpfichtungen zur Tabakprävention?" liegt vor. Fünf Jahre nach Ratifizierung des Rahmenübereinkommens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Eindämmung des Tabakgebrauchs durch die Bundesrepublik Deutschland zieht das ABNR Bilanz, inwieweit Deutschland seine vertraglichen Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt hat.

Pressemitteilung vom 19.04.2010

ABNR-Positionen 3/2010