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Aktuelles

Aktuelles aus der Welt


Rauchen kostet Weltwirtschaft fast eine Billion Euro im Jahr

10.01.2017

Die Produkte der Tabakindustrie fügen der Weltwirtschaft einen geschätzten Schaden von einer Billion Dollar (rund 950 Milliarden Euro) im Jahr zu. Das geht aus einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, die am 10. Januar 2017 unter dem Titel "The Economics of Tobacco and Tobacco Control" erschienen ist. Dabei wurden sowohl die Behandlung raucherspezifischer Krankheiten, als auch die entgangene Produktivität durch Arbeitsausfälle berücksichtigt. Nähere Informationen in der  Pressemitteilung der WHO.


Uruguay gewinnt Rechtsstreit mit Philip Morris

09.07.2016

Philip Morris hatte Uruguay 2010 aufgrund seiner strengen Tabakprävention auf 25 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Diesen sechsjährigen Prozess hat Uruguay nun gewonnen. Der internationale Schiedsgerichtshof ICSID in Washington hat die Klagepunkte des Konzerns komplett zurückgewiesen.


WHO drängt Länder zu höheren Tabaksteuern

09.07.2015

Im WHO Report on the Global Tobacco Epidemie, 2015 weist die WHO darauf hin, dass höhere Tabaksteuern das beste Mittel zur Reduzierung von tabakbedingten Todesfällen sind. Sie drängt die Regierungen dazu, die Steuern auf drei Viertel des Verkaufspreises zu erhöhen, ansonsten könnten die durch Tabak bedingten Sterbefälle bis 2030 auf acht Millionen steigen.

Der Report kann  hier heruntergeladen werden.


5th Tobacco Atlas: Deutschland auf Platz 6 der Top 10 Tabakkonsumenten

23.05.2015

Die fünfte Ausgabe des von der American Cancer Society und World Lung Foundation herausgegebenen "Tobacco Atlas" beleuchtet das Ausmaß der Tabakepidemie; den schädlichen Einfluss von Tabak auf Gesundheit, Armut, soziale Gerechtigkeit und Umwelt; Fortschritte in der Tabakkontrolle; und die Taktiken der Tabakindustrie, um Tabakkontrollmaßnahmen zu konterkarieren. Unter den Top 10 Tabakkonsumenten der Welt nimmt Deutschland den 6. Platz ein (siehe S. 30).

Nähere Informationen unter  www.tobaccoatlas.org


Australien gewinnt gegen Tabakindustrie: Plain Packaging ist rechtmäßig

23.08.2012

Mehrere Tabakkonzerne, u.a. Philip Morris und British American Tobacco, sind mit ihrer Klage vor dem Obersten Gerichtshof in Australien gescheitert. Das Gericht bestätigte die Auffassung der australischen Regierung, dass die Einführung von Plain Packaging, d.h. standardisierten, olivgrünen Produktverpackungen mit großen bildlichen Warnhinweisen und einheitlichem Schriftzug für die Marke, nicht gegen die australische Verfassung verstößt. Bekannt wurde zudem, dass die Tabakkonzerne die Kosten der Rechtsverteidigung der australischen Regierung (die in die Millionen gehen sollen) zu zahlen haben.

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Thema des Welt-Nichtrauchertages 2012

September 2011

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für den World No Tobacco Day 2012 das Leitthema „Tobacco Industry Interference" festgelegt. Ziel der WHO-Kampagne ist es, die zunehmend aggressiven Versuche der Tabakindustrie, das WHO-Rahmenabkommen zur Tabakprävention (FCTC) zu unterlaufen, zu demaskieren und zu bekämpfen. Die Attacken gegen das Rahmenabkommen stellten eine ernste Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. 

Das Thema des Welt-Nichtrauchertages in Deutschland wird Anfang des nächsten Jahres bekannt gegeben.

Näheres dazu auf der  Homepage der WHO


WHO-Studie: Passivrauchen fordert weltweit jährlich 600.000 Todesopfer

Eine Studie der WHO macht deutlich, dass weltweit weit über eine halbe Million Menschen jährlich aufgrund von durch das Passivrauchen verursachten Krankheiten wie Lungenkrebs, Asthma, Infektionen der unteren Atemwege und Herzleiden sterben. Am stärksten betroffen sind erwachsene Frauen mit 47 Prozent und Kinder mit 28 Prozent, das entspricht 165.000 Todesfällen jährlich; 26 Prozent sind männliche Nichtraucher.

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Philip-Morris-Lieferanten wird Kinderarbeit vorgeworfen 

Nach einem Bericht der Menschenrechtsorganistion Human Rights Watch werden auf Zulieferer-Plantagen von Philip-Morris in Kasachstan Wanderarbeiter und sogar 10-jährige Kinder ausgebeutet und enormen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt. 

Der Bericht spricht von eklatanten Missständen bei den Tabaklieferanten. Die Vorwürfe reichen vom Einbehalten der Pässe, dem Vorenthalten von Arbeitsverträgen, dem nicht oder verspäteten Ausbezahlen der Löhne, unverhältnismäßig langen Arbeitszeiten, bis hin zu 72 Fällen von Kinderarbeit, bei denen Kinder im Umgang mit Rohtabak und Pestiziden hohen Risiken ausgesetzt seien.

Der Spiegel sprach nach Recherchen vor Ort ebenfalls von verheerenden Verhältnissen. Er berichtet von einer Familie, die in einem kasachischen Dorf, in dem Philip-Morris als einziger Tabakaufkäufer tätig ist, mit ihren drei minderjährigen Kindern (10, 13 und 15) ohne Schutzkleidung auf einer Tabakplantage arbeitet. Die Nikotinmenge, die Erwachsene wie Kinder hierbei pro Tag aufnehmen, entspreche etwa der von 36 Zigaretten.

Human Rights Watch fordert Philip-Morris auf, unverzüglich eine Verbesserung bei sämtlichen Tochterfirmen und Zulieferern sicherzustellen.

 Zur Meldung von Human Rights Watch


FCTC Summary reports

Juni 2010

Im Rahmen des Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC – Framework Convention on Tobacco Control) legt das FCTC-Konventionssekretariat jährlich einen zusammenfassenden Bericht über die internationalen Fortschritte bei der Umsetzung der FCTC-Vorgaben vor. Der Bericht soll internationale und regionale Fortschritte deutlich machen, besondere Erfolge hervorheben und gemeinsames Lernen befördern.

 Summary report 2008 / 2009