Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR)
Das Aktionsbündnis Nichtrauchen ist ein Zusammenschluss von elf großen nicht-staatlichen Gesundheitsorganisationen, die ihre politischen Aktivitäten im Bereich "Förderung des Nichtrauchens/Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" bündeln.
Seit dem 1. Juli 2009 hat die
Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) die Geschäftsführung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen vom Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. übernommen.
Die BVPG hat gleichzeitig das ABNR-Projekt "Netzwerkbüro Tabakprävention" übernommen, das aus Projektmitteln der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert wird.
Das ABNR setzt sich zusammen aus:
- Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., München,
- Bundesärztekammer, Berlin,
- Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Bonn,
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm,
- Deutsche Herzstiftung e.V., Frankfurt am Main
- Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg,
- Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Berlin,
- Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn,
- Deutsche Lungenstiftung e.V., Hannover.
- Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
- Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V.
Vordringliches Ziel des ABNR ist es, Maßnahmen zur Eindämmung der Gesundheitsgefahren durch das Rauchen und Passivrauchen auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten.
Vorläufer des ABNR war die im April 1992 gegründete "Koalition gegen das Rauchen". Damals schlossen sich in Bonn 80 Organisationen, Verbände und Vereinigungen mit der Zielsetzung zusammen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens politisch umzusetzen und den Schutz vor Passivrauchen gesetzlich zu verankern. Im Jahr 2003 ist schließlich das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) aus der Koalition gegen das Rauchen hervorgegangen.

Zurück
Seitenanfang
Artikel drucken