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Welt-Nichtrauchertag

Welt-Nichtrauchertag 2003

Artikel der Schweizer Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention

Tabakprävention

Rauchfreie Filme und rauchfreie Mode

(AT) Unter dieses Motto hat die Weltgesundheitsorganisation dieses Jahr den Tag des Nichtrauchens vom 31. Mai gestellt. Im Scheinwerferlicht steht die Rolle der Mode und des Films bei der weltweiten Verbreitung der Tabakepidemie. Weder Film noch Mode sollen Botenträger von Krankheit und Tod sein. Die Welt von Mode und Film sind nicht angeklagt, Krebs zu verursachen. Aber sie müssen nicht die Zigarette verherrlichen – ein Produkt, das zu Krebs führt.

Rauchszenen in US-Filmen erreichen globales Publikum

Das Rauchen in Filmen ist ein Problem, weil solche Bilder äußerst werbewirksam sind. Rauchszenen in Filmen ermutigen Kinder, mit der Zigarette anzufangen, und verstärken gleichzeitig die aus der Tabakwerbung bekannten Bilder. Eine zentrale Rolle spielt die US-amerikanische Filmindustrie. US-Filme werden auf allen fünf Kontinenten vorgeführt und sind für andere Filmschaffende ein Vorbild.

Aktuelles Beispiel ist der Film „Chicago“, für Jugendliche am 13 Jahren freigegeben und mit fünf Oscars ausgezeichnet. Die Amerikanische Lungenliga kritisiert den Film, weil in unzähligen Szenen Zigaretten und Zigarren geraucht werden. Der Film spielt in den 1920er Jahren. Damals konsumierten fünf Prozent der Frauen Zigaretten; diesbezüglich vermitteln die weiblichen Figuren in „Chicago“ mit ihrem unaufhörlichen Qualmen ein falsches Bild jener Zeit.

Quelle: www5.who.int/tobacco/page.cfm?sid=86, www.smokefreemovies.ucsf.edu/