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Report der „National Academies Press“ (NAP) zu E-Zigaretten

24.01.2018

Wissenschaftler der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine haben im Auftrag der U.S. Food & Drug Administration (FDA) über 800 Studien zur E-Zigarette ausgewertet. Der Fokus lag dabei auf zwei zentralen Fragen: Eignen sich E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung und werden Jugendliche durch E-Zigaretten verleitet, herkömmliche Tabakprodukte zu konsumieren? 

Die Ergebnisse: E-Zigaretten sind wahrscheinlich weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten, die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen sind jedoch noch unklar. Es gibt keine eindeutige Evidenz, dass E-Zigaretten beim Rauchstopp helfen. E-Zigaretten werden hauptsächlich von jungen Erwachsenen konsumiert. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Verwendung von E-Zigaretten das Risiko erhöht, auch Tabakzigaretten zu konsumieren.
Eine Aussage darüber, ob sich E-Zigaretten insgesamt positiv oder negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, lasse sich lt. dem Bericht derzeit nicht machen. Erforderlich sei eine weitere und bessere Forschung über die kurz- und langfristigen Auswirkungen von E-Zigaretten auf die Gesundheit. (Pressemitteilung / Highlights, Conclusions)