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Drei aktuelle Publikationen des DKFZ zum Thema „Tabakaußenwerbung

Drei neue Factsheets des Deutschen Krebsforschungszentrums unterstreichen die Notwendigkeit und Zulässigkeit eines Tabakaußenwerbeverbots. Das eine zeigt, dass Außenwerbung für Tabakprodukte von einem Großteil der Bevölkerung – insbesondere von Jugendlichen – wahrgenommen wird, das andere eine hohe Zustimmung der Bevölkerung (73,6 Prozent) zu einem Tabakaußenwerbeverbot. Das dritte unterzieht zehn häufig genannte Positionen einem Fakten-Check. Das DKFZ fordert die Bundesregierung dazu auf, das längst überfällige Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte endlich einzuführen.

1.  „Tabakwerbung auf Plakaten spricht Jugendliche an – Außenwerbeverbot dringend notwendig!“
Das Factsheet kommt zu dem Schluss, dass Tabakwerbung in Deutschland allgegenwärtig ist. Vor allem die Außenwerbung wird von einem Großteil der Bevölkerung und insbesondere von Jugendlichen registriert. Die im europäischen Vergleich sehr hohe Wahrnehmung der Außenwerbung unterstreiche die Notwendigkeit eines Verbots der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse und E­-Ziga­retten.

2.  „Große Zustimmung zu einem Verbot der Tabakaußenwerbung“
Eine im Auftrag des DKFZ vorgenommen Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Oktober 2016 zur Zustimmung zu Verboten der Tabakwerbung auf Plakatwänden und am Verkaufsort hat ergeben, dass insgesamt drei Viertel der Befragten ein Verbot der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse befürworten. Unter Nichtrauchern (87 Prozent) und ehemaligen Rauchern (82 Prozent) ist die Zustimmung besonders hoch, aber selbst bei den Rauchern liegt sie noch bei 50,3 Prozent.

3.  Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte – Positionen und Fakten
Ein Fakten-Check für zehn häufig genannte Positionen zu einem Tabakaußenwerbeverbot.
Vor dem Hintergrund der starken Wahrnehmung von Plakatwerbung für Tabakprodukte – insbesondere bei Jugendlichen – und der Tatsache, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte wünscht, fordert das DKFZ die Bundesregierung auf, ihrer Verpflichtung aus dem Tabakrahmenübereinkommen der WHO nachzukommen und umgehend das längst überfällige Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte einzuführen.


Näheres hierzu auch in der Pressemitteilung des DKFZ.